zur Navigation springen

Am Rande Der Bande : Osterby einfach spektakulär

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Auch abseits des Spielfelds gab es in Eckernförde einige interessante Nachrichten.

Den Osterbyer SV hatten wohl die wenigsten Experten auf dem Favoritenzettel. Aber was die Truppe von Trainer Nico Stocks bot, war schon sensationell. Mit erfrischendem und und tollem Hallenfußball spielte sich der OSV bis ins Finale vor und zog dort gegen den Eckernförder SV erst im Neunmeterschießen den Kürzeren. Sowohl in der Defensive (mit drei Gegentreffern in der Vorrunde das beste Team) und spektakulären Offensivaktionen, wie einem Fallrückzieher-Tor und einem Treffer mit der Hacke begeisterten Retza, Mogel und Co. nicht nur die zahlreich mitgereisten Fans. „Die haben die Halle echt gerockt“, zeigte sich auch Audorfs Trainer Norman Bock angetan vom neuen Vizemeister.

❍❍❍
Der Spielausschussvorsitzende Olaf Jacobi hatte nicht zu viel versprochen. „In diesem Jahr läuft es besser“, hatte er im Vorfeld erklärt. Und er sollte Recht behalten. Sowohl an den Leistungen der Schiedsrichter als auch am Verhalten der Spieler und Trainer gab es kaum etwas auszusetzen. Auch das sportliche Niveau erschien besser als in den zurückliegenden Jahren. Und das honorierten auch die Zuschauer. 565 zahlende Besucher (im Vorjahr 507) fanden insgesamt den Weg ins Schulzentrum Süd.

❍❍❍
Mit Büdelsdorfs Adrian Königsmann und Rendsburgs Christian Heider fehlten zwei Trainer an der Seitenlinie. Aber besonders Heider hatte für prominenten Ersatz gesorgt. Der ehemalige DDR-Oberliga-Spieler für Union Berlin und Energie Cottbus, Fritz Bohla (Foto), betreute den RTSV.

❍❍❍
Sportlich hatte sich der Büdelsdorfer TSV sicherlich etwas mehr ausgerechnet. Was Obmann Rolf Bannas aber mehr aufregte als das sportliche Abschneiden war das Verhalten der Trainer seiner Reservemannschaft. Die hatten ihrem Torhüter Linus Jess mit einigem Nachdruck nahe gelegt, nicht für die Liga-Mannschaft bei den Kreismeisterschaften zu spielen. Weil die Stammkeeper Christian Fanter und Christian Wulf nicht zur Verfügung standen, hatte Bannas Jess vorgesehen. „Die machen ihr eigenes Ding. So etwas finde ich unmöglich“, schimpfte der Obmann. Glücklicherweise war mit Christian Urhammer eine ehemaliger BTSV-Jugendspieler in der Stadt. Der eigentlich in Hamburg lebende Torhüter befand sich im Heimaturlaub und sein Spielerpass liegt immer noch beim BTSV, so dass er seinen alten Kollegen helfen konnte.

❍❍❍
Viele und auch schön herausgespielte Tore gab es in Eckernförde. Die Torjägerkanone sicherte sich Boy Bröckler vom Gettorfer SC mit sieben Treffern vor Mirko Mrosek (TuS Jevenstedt), Jenrik Christensen, Eduard Moor (beide Eckernförder SV) und Patrick Scheer (TSV Vineta Audorf), die jeweils sechs Mal trafen.

zur Startseite

von
erstellt am 06.Jan.2014 | 06:27 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen