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Landeszeitung

22. Oktober 2017 | 23:31 Uhr

Ortsteile liefen gemeinsam Laterne

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2014 | 13:01 Uhr

Vom Dach des Tanklöschfahrzeugs 16/25 begrüßten Kindergartenleiterin Sybille Schneider und Gemeindewehrführer Hans-Joachim Küppers die zahlreichen Kinder, Eltern und Feuerwehrleute zum ersten großen Laterneumzug, der gemeinsam von den Freiwilligen Feuerwehren Norby und Owschlag und dem Kindergarten Schwalbennest ausgerichtet wurde. Schätzungen zufolge nahmen etwa 700 bis 800 Menschen an der Veranstaltung teil.

„Dies ist ein entscheidender Tag in der Geschichte der Gemeinde. Wir freuen uns unglaublich”, betonte Schneider. Auch Küppers erklärte, er halte es für eine sehr gute Idee, dass beide Wehren gemeinsam laufen. Von seinem erhöhten Ausguck staunte er: „Der Zulauf ist beeindruckend.” Kindergartenkinder, Schulkinder und Krippenkinder hielten allesamt stolz ihre meist selbstgebastelten Laternen hoch und freuten sich, gemeinsam mit Eltern und Großeltern Teil dieses großen Umzuges zu sein. In der Mitte der vielen Menschen marschierte der Feuerwehrmusikzug, damit alle die Musik hörten und lautstark „Ich gehe mit meiner Laterne” mitsingen konnten. Zum Abschluss der großen Runde durch den Ort hatten die Feuerwehrleute ein zünftiges Lagerfeuer vorbereitet und boten kostengünstig Grillwürste und Getränke an.

„Der Kindergarten hätte ohne die Unterstützung der Wehren niemals so eine Großveranstaltung machen können“, zeigte sich Schneider dankbar. In einem Gespräch zu dritt hätten die beiden Wehrführer Oliver Kühl und Henning Staack sowie Sybille Schneider spontan beschlossen, statt wie in den vergangenen Jahren drei verschiedene Laternenläufe zu planen, eine große gemeinsame Veranstaltung zu organisieren, berichtete Kühl. Sybille Schneider erzählte von der begeisterten Resonanz im Dorf: „Alle finden es toll. Auf der letzten Gemeindevertreterversammlung haben wir sogar Applaus bekomme.”

Und so ließen es sich einige Gemeindevertreter auch nicht nehmen, an dem Umzug teilzunehmen. Und wie geht es nun weiter mit dem Zusammenwachsen der Ortsteile? Henning Staack hatte da gar keine Zweifel gelassen, dass im nächsten Jahr wieder ein gemeinsamer Lauf stattfinden wird.

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