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Weihnachtsgeschäft : Orkan „Xaver“ bremste den Umsatz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Firmeninhaber aus Rendsburg sind dennoch überwiegend zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft. Der Einzelhandelsverband Nord erwartet 2,9 Milliarden Euro Umsatz in diesem Jahr.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 19:01 Uhr

Der Countdown läuft – in sechs Tagen ist Heiligabend. Für die Inhaber der Läden hat der Endspurt des Weihnachtsgeschäftes begonnen.

Sturm „Xaver“ hat die weihnachtliche Vorfreude bei Benjamin Vohs von der Buchhandlung Reichel am Schiffbrückenplatz getrübt. „Das Geschäft läuft ganz gut, aber die zwei verlorenen Tage direkt vor Nikolaus können wir nicht mehr aufholen.“ Das Weihnachtsgeschäft läuft in einem Rutsch durch. Zehn Mitarbeiter stehen den täglich 1000 Kunden mit Rat und Tat zur Seite.

Auf dem Schiffbrückenplatz verkauft Undine Dombrowski seit sechs Jahren handgemachte Filzwaren. „Ich bin zufrieden mit dem Geschäft.“ Die anderthalbtägige Schließung des Weihnachtsmarktes wegen Orkan „Xaver“ macht sich nicht bemerkbar in den Umsätzen. Dombrowski steht bei Wind und Wetter in ihrem Stand. „Ich bin gern hier“, sagt sie, „vor Weihnachten ist es doch etwas Besonderes.“

Peter Althaus von Althaus Porzellan erlebt das erste Weihnachtsgeschäft in seinem neuen Laden in der Holsteiner Straße. Der Inhaber ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Weihnachtszeit. Schneidwaren wie japanische Messer und Töpfe zum Braten und Schmoren sind besonders beliebt. „Sammelobjekte wie die Weihnachtsglocken von Hutschenreuther verkaufen wir ebenfalls sehr gut“, sagt Althaus. „Das Sammeln, Aufbauen und Ergänzen hat eine große Tradition bei vielen Rendsburger Familien.“ Die doppelte Besetzung an Personal arbeitet die gesamte Weihnachtszeit über. Besondere Vorbereitungen für die letzten Tage gibt es nicht. Die Lager sind gut gefüllt. „Wir haben im Sommer auf Messen unser Weihnachtssortiment bestellt“, verrät Althaus.

Unzufrieden mit dem bisherigen Weihnachtsgeschäft ist Christiane Böhme-Eichen von „Kunst und Handwerk“ am Altstädter Markt. „Es läuft schleppend und seit fünf Jahren gravierend schlechter.“ Alles würde sich zum Schiffbrückenplatz verlagern. Böhme-Eichen hat das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden. Sie wirft der Stadt Untätigkeit vor. „Ich wünsche mir eine Belebung der Innenstadt. Das Parken an verkaufsoffenen Sonntagen sollte frei sein, aber die Stadt sagt, dass sei zu teuer.“

Axel Bornhöft von I.D. Sievers ist dagegen zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft. Er hat festgestellt, dass Kunden sich im Internet vorab informieren und mit konkreten Vorstellungen in das Geschäft kommen. „Die Menschen wissen eher, was sie wollen.“ Dabei werden besonders die persönliche Beratung und der Service geschätzt.

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