zur Navigation springen

Stellplatz-Suche : Orientierung für Wohnmobilisten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zehn neue Informationstafeln bieten einen Überblick über die Stellplätze im Großraum Rendsburg. Die Idee wurde auf der Reisemesse geboren.

Sie sind eine stark wachsende Zielgruppe im Tourismus: Wohnmobilisten haben im Raum Rendsburg eine große Auswahl. Zwischen Breiholz und Groß Wittensee stehen mittlerweile acht Anlagen mit Stellplätzen für die rollenden Urlaubsdomizile zur Verfügung. Zwei weitere sollen noch in diesem Jahr eröffnet werden – am Kanal-Café in Osterrönfeld und am Rendsburger Kreishafen schräg gegenüber. Doch trotz des stark verbesserten Angebots sind oft alle Parzellen belegt. Zehn neue Informationstafeln sollen die Suche nach alternativen Stellplätzen in der Region vereinfachen und beschleunigen.

Die einheitlich gestalteten Tafeln zeigen alle Anlaufpunkte in der Region mit den dazugehörigen Eckdaten zu Größe, Lage, Rufnummern und der Webadresse. Auch die GPS-Koordinaten jedes Platzes sind verzeichnet. Die Frage „Kein Stellplatz frei?“ prangt groß in der Mitte der Infotafel. Darunter der Hinweis, dass alle gezeigten Alternativplätze – bei normaler Verkehrslage – in zehn bis 30 Minuten zu erreichen sind.

Die Idee zu dem Leitsystem entstand Anfang des Jahres auf der Reisemesse in Hamburg. Michael Mischke, begeisterter Wohnmobilist und vor 20 Jahren Förderer der ersten Stellplätze überhaupt auf Rendsburger Stadtgebiet, und Marco Neumann von der Aktivregion kamen am Stand der Touristischen Arbeitsgemeinschaft am Nord-Ostsee-Kanal mit der Vorsitzenden Monika Heise über die wachsende Zahl der Stellplätze ins Gespräch.

„Durch die Faszination des Kanals erfreut sich die gesamte Region großer Beliebtheit als Destination für Reisemobiltouristen aus dem gesamten Bundesgebiet“, begründet Monika Heise den Ausbau der Infrastruktur. Regionalmanager Marco Neumann zu den Infotafeln: „Uns ist wichtig, dass sich die Platzbetreiber nicht als Konkurrenten sehen, sondern bei der Vermarktung zusammen arbeiten. Deshalb haben wir die Idee eines gemeinsamen Beschilderungssystems von Michael Mischke gemeinsam weiterentwickelt und umgesetzt. Jeder macht für jeden Werbung. Das ist neu und vielleicht auch ein Ansporn für andere Bereiche.“ Die zehn Schilder werden von den Stellplatzbetreibern aufgestellt – dafür bezahlen sie für die Tafeln nichts.

zur Startseite

von
erstellt am 17.Jul.2017 | 10:43 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen