zur Navigation springen

Jugendhandball : Ole Bock sichert Hohn/Elsdorfs A-Jugend den 27:26-Zittersieg in Henstedt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem 27:26-Zittersieg verteidigte die HSG Hohn/Elsdorf ihre Spitzenposition in der Schleswig-Holstein Liga der männlichen Jugend A.

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 23:59 Uhr

Mit einem 27:26-Zittersieg in allerletzter Sekunde beim Mitkonkurrenten um die Meisterschaft SV Henstedt-Ulzburg verteidigte die HSG Hohn/Elsdorf ihre Spitzenposition in der Handball-Schleswig-Holstein Liga der männlichen Jugend A. Ohne Chance war dagegen das Schlusslicht der männlichen Jugend B, die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg, beim Tabellenvierten TSV Kronshagen. Mit 14:24 gab es eine deutliche Abfuhr.

Schwer erkämpft war der Sieg der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der männlichen Jugend C beim TSV Sieverstedt. Die HSG setzte sich mit 32:31 durch. Feiern durften auch die C-Juniorinnen des TSV Owschlag. Gegen die HSG Weddingstedt/Henstedt/Delve setzte sich der TSV mit 22:20 durch und konnte sich vom Tabellenende lösen.

Männliche Jugend A
SV Henstedt-Ulzburg – HSG Hohn/Elsdorf 26:27 (13:12)

Das Spiel war an Spannung kaum noch zu überbieten. „Eigentlich waren wir beim 23:26 zwei Minuten vor dem Ende schon klinisch tot. Was dann kam, war einfach nur toll“, sprach Hohn/Elsdorfs Trainer Axel Timmermann von einem großen Auftritt seines Spielers Ole Bock. Der erzielte zusammen mit Lars Wiese in knapp zwei Minuten vier Treffer und machte 30 Sekunden vor dem Abpfiff den schon nicht mehr erwarteten 27:26-Erfolg perfekt.

Tore für die HSG Hohn/Elsdorf: Oettershagen (10), Bock (5/2), Weigmann (3), Wiese (3), Brown (3), Ketelsen (2) und Langholz (1).
 

Männliche Jugend B
TSV Kronshagen – HSG Schülp/W’feld/RD 24:14 (14:9)

„Die Niederlage hätte wesentlich knapper ausfallen können. Wir haben in der Deckung gut gestanden, aber im Angriff zu viele Chancen liegen gelassen“, resümierte HSG-Ersatzcoach Lutz Bünger. Bis zum 3:3 hielt die HSG mit. Dann schlichen sich die ersten großen Fehler ein. „Unsere Torausbeute war einfach unterirdisch“, berichtete der Coach, der mit ansehen musste, wie der Gastgeber schnell wegzog und die Führung zur Pause auf 14:9 ausbaute. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Chancenverwertung mangelhaft, zudem versiebte die HSG noch drei Siebenmeter. „So kann man einfach nicht gewinnen“, haderte Bünger.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Lindemann (6), Bünger (6), Gottschlick und Ott (je 1).

Männliche Jugend C
TSV Sieverstedt – HSG Schülp/W’feld/RD 31:32 (17:18)

Nur einmal führte der Gastgeber in diesem Spiel – und zwar mit 1:0. „Mit unserer konsequenten Abwehrarbeit um Organisator Leander Marxen haben wir den Rückraum des TSV Sieverstedt frühzeitig gestört“, so HSG-Trainer Michael Jahn. Seine Mannschaft profitierte von zahlreichen Ballverlusten des Gegners und kam zu einfachen Toren. „Mitte der zweiten Halbzeit hatten wir unsere stärkste Phase.“ Von 23:21 setzten sich die Gäste auf 28:23 ab. Sieverstedt stellte in der Schlussphase die Abwehr um und brachte die HSG noch einmal in arge Bedrängnis, doch die Zeit reichte nicht mehr.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Olf (12), Marxen (7), Stiller (4), Wiese (3), Lindhorst (2), Koberg, Hamann, Rohn und Imme (je 1).
 

Weibliche Jugend C
TSV Owschlag – HSG Weddingstedt/H./D. 22:20 (8:10)

Der Owschlager Sieg hatte mehrere Namen. Besonders genannt werden muss Torfrau Lea Schweinem, die märchenhafte 71 Prozent der Bälle abwehrte. Aber auch Emma Otte mit acht und Fiona Wolff mit drei Toren waren entscheidend am Erfolg beteiligt. „Der Sieg ist sehr hoch zu bewerten, weil wir auf vier Spielerinnen verzichten mussten“, freute sich Trainer Jan Nitzsche. Kurz vor der Pause konnte sich der Gast mit 10:8 absetzen, doch gleich nach dem Wechsel glich der TSV aus. Nach dem 15:15 setzte sich Owschlag ab, zog auf 20:17 davon und brachte die Führung über die Zeit.

Tore für den TSV Owschlag: Otte (8), Grigat (5), Geske (4), Wolff (3) und Fröhlich (2).

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen