Handball : Olaf Keck übernimmt in Fockbek

Wird zukünftig die Richtung bei der HSG Fockbek/Nübbel angeben: Trainer Olaf Keck.
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Wird zukünftig die Richtung bei der HSG Fockbek/Nübbel angeben: Trainer Olaf Keck.

50-jähriger B-Lizenz-Inhaber beerbt Ronny Hohnsbehn beim abstiegsbedrohten Frauen-SH-Ligisten HSG Fockbek/Nübbel

shz.de von
25. Januar 2018, 17:58 Uhr

Es bahnte sich seit Wochen an, jetzt ist es amtlich: Ronny Hohnsbehn hat seinen Posten als Handballtrainer des Frauen-SH-Ligisten HSG Fockbek/Nübbel geräumt und als 1. Vorsitzender des Vereins mit Olaf Keck umgehend einen Nachfolger präsentiert.

„Ich bin mir sicher, dass Olaf Keck der Mannschaft neue Impulse geben kann und wir zurück in die Erfolgsspur kommen“, sagt Hohnsbehn, der Keck am Dienstagabend den Spielerinnen vorgestellt hat. Der erste Kontakt zum 50-jährigen Neu-Coach nahmen Fockbeker Spielerinnen auf, doch konkret wurde es nach Aussage des B-Lizenz-Inhabers „relativ spät“. Eigentlich zu spät, denn Keck hatte bereits Urlaub gebucht und verabschiedet sich Anfang kommender Woche für vier Wochen nach Südostasien. „Das ist für mich, aber auch für die Mannschaft unglücklich, aber letztlich gab es keine Alternative“, sagt der Berufsoffizier aus Hohn. Keck hatte am 6. März vergangenen Jahres seinen Rücktritt beim Frauen-Drittligisten HG OKT verkündet, nachdem sein Vertrag nicht verlängert wurde und Sebastian Schräbler als neuer Coach vorgestellt wurde. In den Monaten nach seiner freiwilligen OKT-Demission hatte er sich viele Handballspiele angesehen, um „mit dem Kopf am Handball dranzubleiben“. Keck („Es ist leichter in einer Klasse zu bleiben als aufzusteigen.“) denkt ob der prekären Tabellensituation als Vorletzter mit 4:24 Punkten zweigleisig: „Die Mannschaft hat das Potenzial, die Klasse noch zu halten. Aber ich befasse mich auch mit dem Projekt Wiederaufstieg. Alles andere wäre blauäugig.“ Noch sind zwölf Spiele zu spielen, 24 Punkte werden noch vergeben. Die ersten beiden Punkte sollen am Sonnabend (17 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellenfünften Lauenburger SV eingefahren werden. Keck wird bis zum Anpfiff eher als Psychologe denn als Trainer gebraucht: „In der kurzen Zeit müssen wir es schaffen, den Schalter im Kopf umzulegen. Dann haben wir gegen Lauenburg eine Chance.“

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