Handball-Oberliga der Frauen : OKT-Reserve bejubelt ersten Saisonsieg

Mit sechs Toren hatte Nina Kotschmar (blaues Trikot) großen Anteil am 32:19-Erfolg der HG OKT II über die SG Altona.
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Mit sechs Toren hatte Nina Kotschmar (blaues Trikot) großen Anteil am 32:19-Erfolg der HG OKT II über die SG Altona.

In der Handball-Oberliga der Frauen bezwang die HG OKT II die SG Altona mit 32:19. Für das Team von Trainerin Sünje Schütt war es der erste Sieg im 13. Spiel. Trotz des Erfolges bleibt die OKT-Reserve Tabellenletzter.

shz.de von
10. Januar 2016, 16:32 Uhr

Im 13. Anlauf hat es endlich geklappt: Nach zwölf Niederlagen in den ersten zwölf Spielen durfte die HG OKT II endlich den ersten Sieg bejubeln – und der fiel überaus deutlich aus. Mit 32:19 (14:8) bezwang das Team von Trainerin Sünje Schütt die SG Altona. Trotz des ersten Saisonsieges bleibt die OKT-Reserve Tabellenletzter in der Handball-Oberliga der Frauen.

„Mutter des Erfolges“ war am Sonnabendnachmittag in der Kropper Geestlandhalle Torfrau Marie Katzberg. 25 Paraden zählte HG-Co-Trainer Clemens Propf für seine Keeperin, darunter zwei gehaltene Siebenmeter. Neben Katzberg war die Abwehr der HG in diesem Spiel das Prunkstück. Die Spielerinnen agierten aggressiv, waren schnell auf den Beinen und konnten zahlreiche Abpraller aufnehmen und sich zahlreiche Gegenstoßmöglichkeiten erarbeiten, von denen ein Großteil genutzt wurde. „Bei uns hat vieles geklappt, was wir in den vergangenen Spielen haben vermissen lassen“, meinte Propf, der hofft, dass bei seinem Team der Knoten nun endgültig geplatzt ist. Allerdings erhielt die HG-Reserve auch Unterstützung aus dem Drittliga-Team. Vor allem Rafaela Steffek verlieh dem Angriffsspiel der Gastgeberinnen viele Impulse und steuerte sieben Treffer bei. „Wir haben den Ball schnell gespielt und wussten die sich ergebenden Chancen zu nutzen“, berichtete Propf.

Schon in der ersten Halbzeit setzte sich die HG OKT II deutlich ab, führte beim Seitenwechsel mit 14:8. Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts am Spielgeschehen. Die Hamburgerinnen waren gegen wie entfesselt aufspielende Gastgeberinnen überfordert. „Der Erfolg war wichtig, doch wir dürfen ihn nicht überbewerten“, forderte Propf seine Spielerinnen auf, auf dem Boden zu bleiben und weiter hart zu trainieren. Der Weg zum Klassenerhalt ist noch sehr weit.

HG OKT II: Katzberg - Stachowski (1), Hermann, Trceziok (1), Krück (2), Kotschmar (6), S. Jöns (2), Niese (9/2), Greinke (2), Steffek (7), Seidel (1), Sieck-Pahl, Ewert (1)..

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