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Fest für die Schule : Offene Türen an der „neuen“ Schule

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

7,6 Millionen Euro wurden für die Sporthalle und neue Räume investiert. Nach dem Feuer vor knapp drei Jahren beginnt an der Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule in Todenbüttel wieder normales Schulleben.

Heute wird ein großes Einweihungsfest mit 250 geladenen Gästen gefeiert, und morgen ab 11 Uhr hat dann die ganze Bevölkerung Gelegenheit, sich bei einem „Tag der offenen Tür“ ein Bild von der neuen Sporthalle, der neuen Aula und den neuen Klassen- und Fachräumen der Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule zu machen.
Am 5. November 2010 waren die Todenbütteler Sporthalle und die angrenzenden Schulteile samt Aula abgebrannt. „Als man die Ruine nicht mehr vor Augen hatte, war es etwas leichter zu ertragen“, meint Schulleiterin Heike Brunkert mit Blick auf die von der Brandkatastrophe produzierten Schutthalden, die nach wenigen Wochen bereits abgefahren wurden. Auch schon im Januar 2011 wurden Container aufgestellt, welche die Raumsituation erheblich entspannten.

„Das Schlimmste war, dass wir drei Winter ohne Sporthalle auskommen mussten“, vermerkt Heike Brunkert, „das war ganz schön hart.“ „Es gibt ja Mädchen und Jungen im dritten Schuljahr, die noch nie Sportunterricht in einer großen Halle gehabt haben“, ergänzt Schulverbandsvorsteher Otto Harders, „die haben nun in der neuen Halle natürlich Bauklötze gestaunt.“

Ein Auswahlgremium mit Vertretern von Schulverband, Lehrerkollegium, SV Grün-Weiß Todenbüttel, Eltern und Schülern kürte im März 2011 das Wiederaufbaukonzept der „architekten ingenieure altes kreishaus“ (Bordesholm) zum Siegerentwurf eines Architektenwettbewerbs. Seitdem konnten sich Schüler und Lehrer schon mal auf den Neubau freuen, wie er sich auf den Computergrafiken der siegreichen Architekten präsentierte. Für Otto Harders und seine Mitstreiter von der Schulverbandsversammlung begannen diskussionsreiche Wochen, denn das geschätzte Bauvolumen des Siegerentwurfs (8,3 Millionen Euro) musste an die von der Versicherung bereitgestellte Bausumme (7,6 Millionen) angepasst werden. Was denn auch in zwei Einsparungsetappen klappte. Am 7. Oktober 2011 war der erste Spatenstich, am 21. September 2012 wurde das Richtfest gefeiert. „Wir haben ein Jahr geplant und zwei Jahre gebaut“, bilanziert Harders. „So ein großes Gebäude kann man nicht viel schneller bauen“, meint Heike Brunkert.

Neben der neuen Sporthalle und der neuen Aula sind vier neue Klassenräume, zwei Lernwerkstätten sowie sechs Fachräume entstanden. „Die Sporthalle ist super geworden: lichtdurchflutet, gewaltig und sehr beeindruckend“, schwärmt Heike Brunkert, „die Halle ist auch nicht so abgeschottet wie früher.“ Dass eine „enge Verbindung von der Aula zur Sporthalle“ geschaffen wurde, ist für Harders sogar das Schönste am Neubau: „Jeder, der im Obergeschoss über der Aula entlanggeht, kann in die Halle gucken.“

Am 5. August bezogen die ersten Schüler ihre Klassen im neuen Schultrakt, ein paar Tage später wurde die Sporthalle freigegeben. „Die Lehrkräfte und die Schüler sind alle sehr zufrieden mit dem neuen Gebäude“, erklärt Heike Brunkert, die sich beim morgigen „Tag der offenen Tür“ auf einen beträchtlichen Besucheransturm einstellt: „Wir rechnen damit, dass das Interesse an der neuen Aula und der neuen Sporthalle sehr groß sein und dass es richtig voll werden wird.“ Morgen von 11 bis 15 Uhr können die neue Halle und alle neuen Schulräume besichtigt werden. In der Halle werden sich verschiedene Sparten des SV Grün-Weiß Todenbüttel vorstellen, und in der Schule gibt es Aufführungen und Mitmachangebote. Außerdem stehen Cafeteria, Wurstbude und Getränkestand bereit.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 06:15 Uhr

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