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Rendsburg : Obereiderhafen: Investor plant auch ein Gesundheitszentrum

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Großprojekt am Obereiderhafen nimmt immer konkretere Formen an. Gestern gab der Berliner Investor neue Einzelheiten und den Zeitplan für das Bauvorhaben bekannt.

Das Großprojekt am Obereiderhafen nimmt immer konkretere Formen an. Gestern gab der Berliner Investor neue Einzelheiten und den Zeitplan für das Bauvorhaben bekannt. Demnach hat das Unternehmen Antan Recona vor, auf der Fläche zwischen Bahndamm und Wasserkante neben einem Hotel, Geschäften und Eigentumswohnungen auch ein Gesundheitszentrum zu errichten. Auf 1500 Quadratmetern sollen Ärzte, eine Apotheke und Reha-Dienstleister Platz finden. Vorgesehen ist dieser Teil des Projekts auf der zur Brückenstraße hin gelegenen Fläche – hinter dem Damm, vom Schloßplatz kommend, links. Von dort ist es nicht weit bis zum Rondo auf Büdelsdorfer Seite. Wie berichtet, will die ACO Gruppe, zu der das Rondo gehört, unmittelbar neben dem Einkaufszentrum im kommenden Jahr ebenfalls mit dem Bau eines Ärztehauses beginnen.

Das Gesundheitszentrum auf Rendsburger Seite soll nach Angaben der Investoren viergeschossig und in geschlossener Bauweise hochgezogen werden. Auf der verbleibenden Teilfläche daneben soll das Hotel entstehen. Ein Betreiber wird noch gesucht. Man wolle „einen namhaften Hotelbetreiber als Mieter gewinnen“, heißt es in einer Mitteilung der Antan Recona GmbH.

Im zweiten, weiter südöstlich gelegenen Sektor sind insgesamt sechs viergeschossige Einzelgebäude vorgesehen. Zwischen ihnen bleibt Platz. Im Erdgeschoss ist Raum für Läden, Gastronomie und Dienstleister. Noch in diesem Jahr soll mit der Vermietung der gewerblichen Flächen begonnen werden. In den Stockwerken darüber werden 60 „hochwertige Eigentumswohnungen“ (Recona) zwischen 65 und 125 Quadratmeter Wohnfläche entstehen. Der Verkaufsstart ist Anfang 2015.

Erklärtes Ziel des Investors ist es, spätestens im Juni 2015 mit dem Bau zu beginnen. Die Fertigstellung ist für Ende 2016 geplant. In enger Abstimmung mit der Stadt Rendsburg wolle man in den kommenden sechs Monaten den bestehenden B-Plan ändern, um alle baurechtlichen Hürden bis zum Ablauf des zweiten Quartals 2015 zu beseitigen.

Die Gesamtinvestition soll sich auf etwa 32 Millionen Euro belaufen.

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erstellt am 02.Sep.2014 | 17:31 Uhr

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