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Jugendhandball : Nur Siege – perfektes Wochenende für den Handball-Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die vier Jugendmannschaften aus dem Rendsburger Umland sind in der Oberliga erfolgreich.

Besser hätte das Wochenende für den Rendsburger Handball-Nachwuchs in den Oberligen nicht verlaufen können. In vier Spielen feierten die Teams vier Siege. Bei der männlichen Jugend A bleibt die HSG Eider Harde nach dem 29:21 beim ATSV Stockelsdorf verlustpunktfrei an der Spitze, die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg festigte durch das 29:23 bei der SG Hamburg-Nord den fünften Tabellenplatz.

Bei der weiblichen Jugend A holte die HSG Fockbek/Nübbel zwei wichtige Punkte. Im Duell der Kellerkinder setzte sich die HSG mit 36:28 gegen den HC Treia/Jübek durch. Bei der weiblichen Jugend B behielt der Vorletzte HSG Büdelsdorf/Alt Duvenstedt mit 23:19 die Oberhand über Tabellenschlusslicht JSG Alstertal/Norderstedt.

Männliche Jugend A
ATSV Stockelsdorf – HSG Eider Harde 21:29 (9:16)

Lediglich in den ersten zehn Minuten war der Gastgeber ein gleichwertiger Gegner. „Stockelsdorf war von Beginn an darauf aus, lange Angriffe zu spielen, um uns nicht ins Tempospiel kommen zu lassen. Nach dem 4:4 hatten wir uns aber darauf eingestellt“, berichtete Eider Hardes Trainer Thies Schmalfeld. Über 10:5 zog sein Team bis zur Pause auf 16:9 davon. Im zweiten Durchgang konnte es sich Schmalfeld dann sogar leisten, auf Lars Weise und Philipp Meyer zu verzichten, da beide die Oberliga-Männermannschaft in Preetz unterstützen sollten. Dennoch behielt der Spitzenreiter die Partie fest im Griff und kam zu einem völlig ungefährdeten 29:21-Auswärtssieg.

HSG Eider Harde: Severin, Ehlers, Warnecke – Claußen, Meyer, Arendt, Rohwer (2), Lange (2), Ketelsen (2), Langholz (3), Fröhlich (5), Wiese (6), Mumm (9/2).

SG Hamburg Nord – HSG Schülp/W’feld/RD 23:29 (12:16)

Nach einem etwas verhaltenen Start ergriff die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg die Initiative. „Wir sind immer besser in unser Tempospiel gekommen“, meinte HSG-Trainer Thorsten Hornig. Durch eine gute Abwehrarbeit und ein schnelles Umschalten von Deckung auf Angriff legten die Gäste eine 15:9-Führung nach 25 Minuten vor. Zwar kamen die Hamburger im Anschluss wieder etwas näher, doch in der Schlussphase hatte die HSG die größeren Kraftreserven. Nach dem 22:19 (45.) zog das Hornig-Team vorentscheidend auf 28:21 (55.) davon.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Oviedo, Spilker – Bünger (6/2), E. Claußen (1), Strehlow (2), J. Claußen, Sawitzki (9/1), Hornig (4), Stange (2), Hartwig (4), Engel (1).

Weibliche Jugend A
HSG Fockbek/Nübbel – HC Treia/Jübek 36:28 (20:13)

Gegen körperlich überlegene Gäste spielte die HSG Fockbek/Nübbel überaus sicher in der Abwehr. „Eigentlich hatten wir den HC recht gut im Griff. Lediglich Jule Dahm hat uns mit ihren zwölf Treffern einige Probleme bereitet“, gestand Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt ein. Im Angriff agierten die Gastgeberinnen sehr konzentriert und bauten die frühe 6:2-Führung über 15:9 (22.) auf 20:13 bis zur Pause aus. Nach Wiederanpfiff blieb die HSG das dominierende Team. Erst nach dem 31:22 (50.) ließ es Fockbek/Nübbel etwas ruhiger angehen, so dass Treia/Jübek den Rückstand bis zum Abpfiff noch um ein Tor verkürzen konnte. „Letztlich war es aber ein hochverdienter Sieg. Wir konnten in der zweiten Halbzeit die Chance nutzten und alle spielen lassen“, sagte ein zufriedener Heldt.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz – Imme (2), Thomsen, Stangier, Shala (1), Ohm (11/5), Ruge (8), Gröschler (3), Sass, Lutz (1), Stump (5), Ehlers (4), Born (1).

Weibliche Jugend B
HSG BAD – JSG Alstertal/Norderst. 23:19 (9:9)

„Bis auf kleinere Abstimmungsprobleme haben wir in der Deckung sehr gut gestanden“, lobte HSG-Trainer Torben Kutschke die Abwehrarbeit seiner Mannschaft. Auch im Angriff spielte die HSG zumeist sehr zielstrebig. Als Elisa Schütz dann vom Gast in kurze Deckung genommen wurde, waren Antonia Schulz und Birka Kossek gefordert. „Sie haben ihre Sache gut gemacht, sind eins gegen eins gut durchgegangen oder haben Siebenmeter herausgeholt“, freute sich Kutschke, dass sein Team mit der taktischen Maßnahme des Gegners gut zurecht kam. Die HSG BAD baute nach dem 17:14 die Führung vorentscheidend auf 22:16 aus und brachte den Sieg mit 23:19 über die Zeit.

HSG BAD: Götz, Schönnagel – Schulz, Lübeck, Hackbarth, Heinrich (2), Sörensen (2), Epp (2), Studt (3), Kossek (4), Schütz (10).

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