Jugendhandball : Nur die HSG BAD geht leer aus

In die Knie gezwungen: Die Fockbekerinnen um Jasmin Lutz (links) und Nicole Born setzten sich bei der SG Wift durch.
In die Knie gezwungen: Die Fockbekerinnen um Jasmin Lutz (links) und Nicole Born setzten sich bei der SG Wift durch.

Die A-Junioren der HSG Eider Harde gewinnen das Topspiel. Die A-Juniorinnen der HSG Fockbek/Nübbel siegen in Wift.

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02. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Einen großen Schritt in Richtung Oberliga-Meisterschaft machten die A-Jugend-Handballer der HSG Eider Harde. Der Spitzenreiter gewann das Topspiel gegen den bisherigen Zweiten HSG Tarp-Wanderup (33:28). Nichts anbrennen ließ auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD gegen Kronshagen (36:32). Die weibliche Jugend A der HSG Fockbek/Nübbel hat ihren Platz im Tabellenmittelfeld mit einem 35:30-Sieg bei der SG Wift gefestigt. Für die B-Juniorinnen der HSG BAD gab es beim Tabellenführer Henstedt-Ulzburg (15:22) erwartungsgemäß nichts zu holen.

Männliche Jugend A
HSG Tarp/Wanderup – HSG Eider Harde 28:33 (13:18)

Die HSG Eider Harde ging zwar schnell mit 8:3 in Führung, doch dann geriet der Angriffsschwung ins Stocken, und die Gastgeber kämpften sich auf 8:9 heran. „Wir haben daraufhin die Deckung von 6:0 auf 5:1 umgestellt“, sagte Eider-Trainer Thies Schmalfeld. Ein effektiver Schachzug, denn die Gäste setzten sich bis zur Pause auf 18:13 ab. „Maßgeblichen Anteil an dieser Führung hatte unser Torhüter Jannik Severin“, lobte Schmalfeld. Im zweiten Spielabschnitt bot Eider eine sehr starke geschlossene Mannschaftsleistung, aus der B-Jugend-Spieler Julian Fröhlich mit insgesamt zehn Treffern herausragte. Die HSG ließ nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg sicher nach Hause.

HSG Eider Harde: Severin, Warnecke, Ehlers – Maier (4), Wiese (2), Ketelsen (2), Rohwer (2), Clausen, Lange (6), Fröhlich (10), Langholz, Ahrens (2), Mumm (5).

HSG Schülp/W’feld/RD – TSV Kronshagen 36:32 (22:14)

Die Gäste aus Kronshagen hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen. Von Beginn an nahmen sie Kjell-Ole Hornig und Christopher Sawitzki in doppelte Manndeckung. Diese Taktik ging aber nur zu Beginn auf. Dann hatte sich die HSG darauf eingestellt, und Joschka Bünger nutzte mehr und mehr seine Freiräume. Beim 9:8 (15.) löste sich die HSG von den Gästen und setzte sich bis zur Pause auf 22:14 ab. „Wir haben in der zweiten Halbzeit unseren jungen Spielern aus der B-Jugend wie Max Olf und Jeldrik Lindemann mehr Spielanteile eingeräumt“, erklärte Trainer Thorsten Hornig. Sie fügten sich gut ein und hatten damit ihren Anteil an einem unterm Strich ungefährdeten Sieg.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Oviedo, Spilker – Bünger (12/3), Engel (4), Hartwig (3), Stump (1), E. Claußen (1), Strehlow (3), J. Claußen (2), Sawitzki (4), Hornig (5), Olf (1), Lindemann.
 

Weibliche Jugend A
SG Wift – HSG Fockbek/Nübbel 30:35 (15:17)

Die HSG Fockbek/Nübbel kam gut ins Spiel und führte schnell 11:5. „Danach spielte Wift wesentlich aggressiver. Wir brauchten etwas Zeit, um uns darauf einzustellen“, sagte Fockbeks Trainer Reiner Heldt. Nach dem Seitenwechsel schloss die SG auf (19:19), und es entwickelte sich ein Kopf-an Kopf-Rennen. Als Wift beim 29:28 (53.) die Führung übernahm, drohte die Partie zu kippen. Aber die Gäste konnten noch einmal zulegen und holten sich mit einem 5:0-Lauf schließlich den Sieg.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz, Brudniok – Imme (7), Stangier, Shala (3), Ohm (3), Ruge (12), Gröschler (3), Lutz (2), Stump, Ehlers (1), Born (4).
 

Weibliche Jugend B
SV Henstedt-Ulzburg – HSG BAD 22:15 (9:5)

„Wir wollten den Favoriten ärgern. Das ist uns gelungen. Henstedt-Ulzburg musste sich jedes Tor hart erarbeiten“, lobte BAD-Trainer Torben Kutschke die disziplinierte Spielweise seines Teams, das besonders in der Abwehr konsequent zur Sache ging. Mit Anna Götz und Jule Lipka hatte die HSG zudem zwei exzellente Torhüterinnen. Im Angriff spielte die HSG sehr geduldig und wartete auf die Chance. Kutschke vermisste allerdings das Tempospiel, war aber froh über die geringe Zahl der Fehler, so dass auch der Gastgeber nur selten Tempo gehen konnte.

HSG BAD: Götz, Lipka – Epp (2), Heinrich, Kossek (2), Schulz, Lübeck (1), Sörensen, C. Schütz, Studt (4), E. Schütz (6).

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