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Handball-SH-Liga der Männer : Nur 28:28 – Alt Duvenstedt verpasst den Befreiungsschlag

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TSV Alt Duvenstedt hat im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-SH-Liga der Männer den Befreiungsschlag verpasst. Bei Schlusslicht Bredstedter TSV kam der Tabellenvorletzte nicht über ein 28:28 hinaus.

Der TSV Alt Duvenstedt hat den Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-SH-Liga der Männer verpasst. Beim Schlusslicht Bredstedter TSV reichte es für den Tabellenvorletzten aus Alt Duvenstedt lediglich zu einem 28:28 (15:16)-Unentschieden, das bei den Gästen für viel Frust sorgte. Frust darüber, dass wie im Hinspiel eine recht deutliche Führung kurz vor dem Ende nicht zum Sieg gereicht hat. Die erste Begegnung hatte Bredstedt trotz eines 22:27-Rückstandes noch zu einem 29:28-Erfolg gedreht. Dieses Mal konnten die Nordfriesen ein 25:28 zwei Minuten vor dem Ende noch zum Unentschieden retten. „Das nervt und wie das nervt! Wir haben uns so nach einem Sieg gesehnt, das war auch deutlich auf der Bank zu merken“, ärgerte sich Alt Duvenstedts Coach Gunnar Kociok.

Wie immer war die Leistung seines Teams ein ständiges Auf und Ab, eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Gäste führten 7:5, mussten dann den 10:10-Ausgleich hinnehmen, erkämpften sich noch vor der Pause einen 13:10-Vorsprung, nur um mit einem Rückstand in die Kabine zu gehen (15:16). Dabei zeigte sich, dass die gewählte 5:1-Formation gegen Bredstedts Rückraum selten den gewünschten Rückhalt bot. „Deshalb haben wir letztendlich auf 6:0 umgestellt, und die Abwehr stand ab der Mitte der zweiten Halbzeit recht gut“, sagte Kociok.

Und eigentlich durfte im Alt Duvenstedter Lager schon leise gejubelt werden, als der TSV zweieinhalb Minuten vor dem Ende mit 28:25 führte. Kociok: „Aber dann haben wir den zweiten Punkt aus der Hand gegeben.“ Der Strafwurf allein, der Bredstedt zum 28:26 aufholen ließ, war gar nicht das Ärgerlichste dabei. Vielmehr unterlief Kociok ein Wechselfehler, als er statt Torhüter Frederik Klapdor Hauke Fendt für den Siebenmeter ins Tor schicken wollten. Der Tausch erfolgte zu spät, sodass die Schiedsrichter eine Zeitstrafe aussprachen. „Da hätte eine verbale Ermahnung auch gereicht, aber die mussten ja unbedingt zwei Minuten geben“, kritisierte Kociok. In Überzahl profitierte Bredstedt von einem Fehlpass und erzielte den 27:28-Anschlusstreffer. Weil auch der nächste Alt Duvenstedter Angriff nicht erfolgreich war, durften die Gastgeber sogar den Ausgleich markieren. Kociok: „Unsere Konstante ist zurzeit die Leistungsschwankung. Und das nervt.“

TSV Alt Duvenstedt: Fendt, Klapdor – Müller (3), Schwarz (5), Eichstädt (5/5), Jüschke, N. Petersen, Voß (4), Dau (5), Clausen (3), Schroedter, S. Petersen, Wommelsdorf (2), Küch (1).

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