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Handball-Oberliga der Männer : Nur 23:23 im letzten Heimspiel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In ihrem letzten Heimspiel der Saison mussten sich die Oberliga-Handballer der HSG Eider Harde mit einem 23:23 gegen den MTV Herzhorn begnügen. „Das haben wir uns alle ein bisschen anders vorgestellt“, meinte HSG-Coach Christian Gosch.

shz.de von
erstellt am 27.Apr.2015 | 06:00 Uhr

Mit einer kleinen Enttäuschung endete das letzte Heimspiel für die Oberliga-Handballer der HSG Eider Harde. Statt des erhofften Sieges über den MTV Herzhorn musste sich der Absteiger mit einem 23:23 (11:7) begnügen. „Schade. Das haben wir uns alle ein bisschen anders vorgestellt. Es war ein schwieriges Spiel. Die Mannschaft hat irgendwie nicht so recht an sich geglaubt“, gestand HSG-Coach Christian Voss nach Spielschluss ein.

Warum die HSG Eider Harde die Oberliga nach dem letzten Spieltag verlassen muss und warum der MTV Herzhorn lange um den Klassenerhalt bange musste, wurde über weite Strecken der Partie deutlich. Vor allem in der Anfangsphase leisteten sich beide Teams zahlreiche Fehler und vergaben beste Chancen. Nach dem 6:6 hatte Gäste-Trainer Jens Timm offenbar genug und bat seine Spieler zu einer Unterredung (18.). Doch paradoxerweise waren nach der Auszeit die Gastgeber wacher, schlossen ihre Angriffe konzentrierter ab und erarbeiteten sich bis zur Pause eine 11:7-Führung. Voss: „Das war sicherlich unsere beste Phase im Spiel. Vor allem die Abwehr stand gut.“

Auch in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff hatte Voss wenig zu kritisieren, wenngleich der Vorsprung um ein Tor schmolz (14:11). Danach bauten die Gastgeber aber Stück für Stück ab, was Voss mit vielen Wechseln begründete. „Ich wollte den vielen jungen Akteuren ihre Spielanteile geben.“ So kamen die Gäste immer näher. In der 48. Minute gelang Lutz Wamser der 17:17-Ausgleich für den MTV. In einer spannenden Schlussphase legte Eider Harde zwar stets ein Tor vor, Herzhorn zog aber prompt nach, so dass sich beide Teams am Ende mit einem gerechten 23:23 trennten.

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