VHS Rendsburger Ring : NSU-Ausstellung soll zum Diskutieren anregen

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Die Wanderausstellung „Die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) und die Aufarbeitung der Verbrechen“ ist in den Räumen der Volkshochschule Rendsburger Ring eröffnet worden.

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24. August 2018, 13:00 Uhr

Pünktlich zum Stadtfest „Rendsburger Herbst“ ist die Wanderausstellung „Die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) und die Aufarbeitung der Verbrechen“ in den Räumen der Volkshochschule (VHS) Rendsburger Ring im Hohen Arsenal eröffnet worden. Anwesend waren Ute Dirks (Geschäftsführerin im Bezirk Schleswig-Holstein Nord-West bei Verdi, Foto von links), Rainer Nordmann (Leiter VHS), Albert Leuschner (Ortsvorstand Eckernförde bei Verdi) und Jens-Uwe Petersen (Stellvertretender Vorsitzender Ortsverein Rendsburg).

Die Ausstellung befasst sich mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 1999 bis 2011 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dem Auffliegen der Terrorgruppe im November 2011. Insgesamt 24 Informationstafeln, chronologisch angeordnet, hängen verteilt in den Gängen der VHS. Neben Biografien der Ermordeten wird das NSU-Netzwerk beleuchtet. Auch die Angehörigen der Opfer sowie die Urteilsverkündung in München sind Bestandteil. „Es ist ein hochaktuelles Thema über den Zustand unserer Gesellschaft, das zum diskutieren anregt“, so VHS-Leiter Nordmann.

Die Ausstellung ist bis Mittwoch, 12. September, montags bis freitags von 8 bis 21.30 Uhr, zu sehen. Führungen für Schulen und Gruppen müssen angemeldet werden: 04331/208820.

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