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1. Spatenstich im Oktober : Nortorfs größtes Wohnbauprojekt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am Jungfernstieg sollen 32 Eigentumswohnungen und eine Einrichtung für Demenz-Erkrankte entstehen. Investiert werden elf Millionen Euro.

shz.de von
erstellt am 24.Aug.2015 | 12:00 Uhr

Die Unternehmerfamilie Tietje will am Nortorfer Jungfernstieg das aktuell größte Wohnbauprojekt der Stadt verwirklichen. Im Oktober soll der Spatenstich für den Bau von zunächst 16 Eigentumswohnungen erfolgen. In einem zweiten Bauabschnitt werden weitere 16 Domizile sowie eine Einrichtung für Demenz-Erkrankte errichtet. Die Bauherren Gustav Tietje und Timm Tietje arbeiten dabei mit dem dänischen Bauunternehmer Jan Koll-Kristiansen zusammen. Das Gesamtvolumen ihres Vorhabens liegt bei elf Millionen Euro.

Insgesamt steht den Kaufleuten ein Areal mit einer Größe von 8500 Quadratmetern zur Verfügung, das derzeit zum größten Teil als Parkplatz Verwendung findet. Fünf Gebäude sind darauf vorgesehen. Im ersten Schritt stellen die Bauarbeiter ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen und eines mit zehn Wohnungen fertig. Die vier kleinsten Einheiten bieten eine Wohnfläche von mindestens 55 Quadratmetern und werden ab 164  000 Euro angeboten. Am größten ist das Portfolio in der Größe zwischen 76 und 88 Quadratmetern (zehn Einheiten). Sie kosten zwischen 220  000 und 270  000 Euro. Wer noch mehr Platz braucht, sollte sich die Pläne für die Räumlichkeiten im größeren Gebäude direkt unter dem Flachdach ansehen. Hier gibt es zwei Einheiten mit 113 Quadratmetern und jeweils einer 18,6 Quadratmeter großen Dachterrasse. Dafür wird ein Preis von 350  000 Euro aufgerufen. Grundsätzlich gilt: Alle Wohnungen werden schlüsselfertig übergeben. Küchenbereich und Badezimmer sind vollständig ausgestattet. Im Erdgeschoss verfügt jede Einheit über mindestens eine Terrasse, im mittleren Stockwerk über mindestens einen Balkon.

Im zweiten Quartal sollen die Wohnungen an ihre Eigentümer übergeben werden. „Ob im April oder im Juni hängt davon ab, wie hart der Winter wird“, sagt Timm Tietje. Ein Jahr später wollen die Initiatoren den zweiten Bauabschnitt abschließen, der auch die Einrichtung für Demenz-Erkrankte umfasst. Partner ist die Pflege LebensNah.

Die Bauherren haben am Erfolg ihres Vorhabens keinen Zweifel und fühlen sich durch die ersten Reaktionen auf ihr Angebot bestärkt. Jan Koll-Kristiansen: „Die erste Wohnung ist so gut wie verkauft.“ Insgesamt hätten sich bereits 50 Interessierte gemeldet.

> Näheres: info@aksio.de

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