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Fussball-Verbandsliga : Nortorf unter Schock – Torhüter schwer verletzt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach einem Arbeitsunfall ihres Torhüters Stefan Fischer hat der TuS seine Partie gegen Kiebitzreihe abgesagt.

Der Verbandsligafußball des Süd-Westens kommt einfach nicht zur Ruhe. Sorgten bisher bittere sportliche Schlagzeilen aus Krempe, Einfeld und Gadeland für Trouble, kommt nunmehr ein tragischer Schockmoment aus Nortorf hinzu. Torwart-Oldie und „Kult-Figur“ Stefan Fischer stürzte am Mittwoch bei beruflichen Dachdeckerarbeiten rund sechs Meter in die Tiefe und wurde mit schweren Kopf-, Schulter- und Armverletzungen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht und umgehend am Kopf operiert. „Nach ersten Informationen schwebt Stefan nicht in akuter Lebensgefahr, und er war in der Aufwachphase nach der Operation ansprechbar. Mehr können wir momentan nicht sagen“, berichtet Nortorfs Trainer Thomas Arndt. Er entschied sich mit seiner Mannschaft dazu, unter diesen emotional schwierigen Umständen nicht nach Kiebitzreihe zu fahren. Der Verband hat die Partie nun für den 19. April (15 Uhr) neu angesetzt.

Der MTSV Hohenwestedt hingegen ist am Sonntag in Schackendorf gefordert (15 Uhr). Allerdings sind die verbleibenden sechs Partien nach der jüngsten Entwicklung Spiele ohne Wert und haben nur noch den Charakter von Freundschaftsspielen. Durch die Abmeldungen des TuS Krempe, des TS Einfeld und des TSV Gadeland ist die Abstiegsfrage geklärt. Eine lange Vorbereitung also auf einen Neustart Anfang August in die Spielzeit 2014/15 unter hoffentlich besseren Voraussetzungen. Einerseits ist dem MTSV eine große Sorge genommen, andererseits verdirbt eine solche Entwicklung jedem Fußballer, der sich sportlich im Wettkampf auseinandersetzen will, gründlich den Spaß. Ob der morgen im Auswärtsspiel beim SV Schackendorf einkehrt, ist fraglich. Der Tabellenfünfte verfügt über eine spielstarke und defensiv sehr kompakt stehende Mannschaft. Wenn sich die Hohenwestedter dort erfolgreich für das 0:6-Debakel zuletzt gegen Reher/Puls rehabilitieren können, wäre das eine faustdicke Überraschung.

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