Tischtennis-Verbandsoberliga : Nortorf und Fockbek verbessern ihre Positionen

Florian Peters.
Florian Peters.

Die Tischtennis-Damen des SC Mittelpunkt Nortorf und die Herren des SV Fockbek haben beste Aussichten auf den Klassenerhalt.

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13. März 2014, 06:34 Uhr

Durch zwei Siege haben sich die Tischtennisspielerinnen des SC Mittelpunkt Nortorf in eine äußerst komfortable Situation im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsoberliga gebracht. Dem klaren 8:1-Heimsieg gegen den TTV 03 Demmin folgte ein ebenso ungefährdeter 8:3-Auswärtserfolg beim SC Urania Hamburg. Am Dienstag gab es bei der Niederlage gegen den SV Friedrichsort einen kleinen Dämpfer (6:8). Dennoch haben die Nortorferinnen nunmehr fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz acht und sogar satte neun auf den ersten Abstiegsrang. Einziger Haken an der Sache ist, dass der SCM bei Weitem die meisten Spiele absolviert hat. Nur noch zwei Mal dürfen die Damen an die Platte, während die Konkurrenz noch bis zu sechs Duelle auszutragen hat. Entschieden ist trotz des Punktepolsters also noch nichts.

Auch die Herren des SV Fockbek haben ihre Position im Kampf um den Klassenerhalt verbessert. Zwar gab es zunächst eine Niederlage gegen den SC Poppenbüttel II (3:9), aber einen Tag später war das Team von Trainer Veli Erdogan auf den Punkt fokussiert und holte bei der Kaltenkirchener TS einen der wichtigsten Siege der Saison (9:6). Damit liegen die Fockbeker nun einen Zähler besser als die Kaltenkirchener und verdrängten sie auf den achten Tabellenplatz, der ein Relegationsspiel nach sich zieht.

Herren
SV Fockbek – SC Poppenbüttel II 3:9

Für einen Sieg gegen den Tabellendritten hätte bei den Fockbekern schon alles passen müssen. Aber bereits nach den drei Doppeln zu Beginn war klar, dass es für die Gastgeber nicht reichen würde. So verkam die Partie zu einem Aufgalopp für das wichtige Duell am Tag darauf. Eine Schrecksekunde aber galt es dennoch zu überwinden, denn Fockbeks Nummer eins Marc Kynde verletzte sich und es war zunächst nicht klar, ob er in Kaltenkirchen an die Platte treten konnte.

Kaltenkirchener TS – SV Fockbek 3:9

Dank der Heilkraft der Akupunktur konnte Marc Kynde beschwerdefrei an den Start gehen. Und der dänische Auswahlspieler zeigte seine ganze Klasse, gewann sowohl das Doppel an der Seite von Timm Andritter-Witt als auch seine beiden Einzelmatches. Unerwartet war der Sieg des an der Schulter verletzten Florian Peters, der gegen Sebastian Kossen klar in drei Sätzen gewann. „Florian konnte keinen Topspin spielen und hat die Bälle quasi nur geblockt“, sagte Veli Erdogan. Der Trainer war nicht nur ob dieser Leistung begeistert. „Das war ein sensationeller Sieg. Wir haben jetzt eine gute Ausgangsposition, aber müssen in jedem Spiel hochkonzentriert sein“, so Fockbeks Coach.

Damen
SCM Nortorf – TTV 08 Demmin 8:1

Einen Gnadenpunkt gewährten die Nortorferinnen dem ansonsten hoffnungslos unterlegenen Tabellenschlusslicht. Nortorfs Nadine Möller musste sich in ihrem zweiten Einzel gegen Johanna Salzmann im fünften Satz knapp geschlagen geben. In drei weiteren Matches ging der entscheidende Durchgang an die Gastgeberinnen. Ansonsten war es eine klare Sache für die Nortorferinnen.

SC Urania Hamburg – SCM Nortorf 3:8

Lediglich zwei Zähler mehr ließen die Nortorferinnen einen Tag später gegen den Vorletzten Urania Hamburg zu. Dennoch geriet der Sieg der Gäste zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Schon in den ersten vier Duellen legte der SCM mit vier Siegen den Grundstein für den ungefährdeten Erfolg.

SCM Nortorf – SV Friedrichsort 6:8

Mit der Partie gegen den Tabellenzweiten endete der Marathon von drei Spielen in vier Tagen für die Nortorferinnen. Die Gastgeberinnen boten den Gästen aus Kiel Paroli und mussten sich nur knapp geschlagen geben. Beim Stand von 6:7 ging Nortorfs Pia Schwitalla in das letzte Match gegen Tineke Spilok. Mit einem Sieg hätte der SCM dem Favoriten zumindest einen Zähler abgetrotzt. Aber Friedrichsorts Nummer Zwei gab sich keinerlei Blöße und entschied das Match klar in drei Sätzen für sich.

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