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Nortorf stimmt über Neubau des DRK-Kindergartens ab

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

So voll war der Sitzungssaal im Nortorfer Rathaus schon lange nicht mehr. Neben einigen Kommunalpolitikern, die sich die Bauausschusssitzung am Montagabend nicht entgehen lassen wollten, erschienen zahlreiche Bürger sowie Eltern und Mitarbeiter des DRK-Kindergartens, um sich über die weitere Zukunft der Einrichtung zu informieren.

Nachdem der Beschluss über den Umbau aufgehoben wurde (wir berichteten mehrfach), steht die Frage nach einem Neubau des DRK-Kindergartens weiterhin im Raum. Dazu hatte die SPD-Fraktion einen Antrag zur Sitzung eingereicht. Drei oder mehr Architekten sollten beauftragt werden, damit von einer konkreten Summe gesprochen werden kann.

„Wir brauchen etwas Handfestes“, betonte Willi Gronewald, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Ich kann doch nicht über etwas entscheiden, wenn mir keine Summe vorliegt.“ Das sahen die Mitglieder der CDU jedoch anders. „Wir brauchen erstmal einen Grundsatzbeschluss, bevor wir über irgendwelche Beträge reden“, sagte Rüdiger Treichel (CDU). „Wollen wir überhaupt neu bauen?“. Auch Bürgermeister Horst Krebs (CDU) unterstrich die Ansicht seines Kollegen. „Die Stadtverordneten sollten einen Grundsatzbeschluss beschließen. Ist ein Neubau bei der Mehrheit nicht erwünscht, müssen wir uns überlegen, wie es weitergeht.“ Sollte die Mehrheit jedoch für einen Neubau sein, stünde die Frage nach einem geeigneten Platz im Raum. „Und wie wollen wir das eigentlich finanzieren? Gibt es Zuschüsse? – wir sind also einen Schritt zu früh“, betonte Krebs. Die SPD hat sich über einen möglichen Platz bereits Gedanken gemacht. Das städtische Grundstück am Galgenbergsweg sei ideal. Laut Auskunft des Kreises würde eine Baugenehmigung ohne Bedenken erteilt werden.

Nach den anhaltenden Diskussionen erklärte Gronewald schließlich: „Wir ziehen den Antrag zurück, unter der Voraussetzung, dass der Grundsatzbeschluss auch wirklich am 16. Dezember gefällt wird“. Dann findet die nächste Stadtverordnetenversammlung statt. „Die SPD wird aber an den Plänen festhalten und lässt sich nicht vom Neubau beirren.“ Dafür erhielt er von den Anwesenden kräftigen Applaus.

Abschließend ergriff Horst Krebs abermals das Wort: „Wir wollen genauso etwas erreichen wie Sie.“ So wie es jetzt sei, gehe es nicht weiter. Darüber seien sich alle Beteiligten einig. Man müsse sich nur überlegen, wie. Und auch Gronewald betonte: „Den Weg müssen wir gemeinsam gehen.“

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erstellt am 19.Nov.2014 | 09:36 Uhr

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