zur Navigation springen

Fussball-Verbandsliga Süd-West : Nortorf muss in der Defensive improvisieren

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

TuS reist mit Personalproblemen zum Derby nach Gadeland.

Am 10. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd-West gastiert der TuS Nortorf am Sonntag um 15 Uhr beim TSV Gadeland, zeitgleich kämpft der MTSV Hohenwestedt um drei wichtige Punkte beim FC Reher/Puls.

TSV Gadeland – TuS Nortorf (So., 15 Uhr)

Zwar sind die Nortorfer als Tabellenvierter seit drei Spielen sieglos, gleichwohl liegt der Druck ausschließlich auf Seiten der Gastgeber. Die „Kleeblätter“ sind nur Zwölfter. Der frisch gebackene Neumünsteraner Kreispokalsieger TSV Gadeland, der das Finale gegen den MTSV Olympia Neumünster am Donnerstag mit 1:0 gewann, „will den Schwung aus dem erfolgreichen Endspiel mitnehmen“, wie Trainer Marco Frauenstein äußert, der sich „wie immer auf das Spiel gegen Nortorf freut“, zumal der TuS zuletzt etwas schwächelte. Nortorfs Trainer Thomas Arndt wird im Besonderen in der Defensive improvisieren müssen, da neben Stammkeeper Stefan Fischer (Rotsperre) auch bis zu drei Akteure der etatmäßigen Viererkette ausfallen werden. „Mit Lars Redmann, Robin Sielken und Benjamin Butenschön haben wir aber die nötigen Alternativen“, sorgt sich Arndt wenig, der „kein gutes Spiel des TSV Gadeland in Wankendorf“ beobachtet hat. Nicht mit von der Partie sein werden Tristan Doege (gesperrt), Simon Kortum, Tim Bracker, Stefan Schlotfeldt (verletzt), sowie eventuell Florian Viergutz (muskuläre Probleme), Daniel Schlotfeldt (Handverletzung) und Finn-Lasse Döring (beruflich verhindert).

FC Reher/Puls – MTSV Hohenwestedt (So., 15 Uhr)

Mit einem Erfolg könnten die Gastgeber nach Punkten wieder zum Spitzenreiter Lägerdorf aufschließen. Aber damit beschäftigt sich FC-Coach Jörg Fischer weniger als mit dem aktuellen Gegner. „Gegen den MTSV haben wir uns stets schwer getan. Und mit Alexander Bigler und Ferdinand Hummel verfügt Hohenwestedt über das meiner Meinung nach stärkste Mittelfeld-Duo der Liga“, zollt Fischer den Gästen Respekt. Neben Bigler hat auch Timo Kasch seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen und könnte der zuletzt schwankenden MTSV-Defensive wieder etwas mehr Stabilität verleihen. Einen Eindruck davon konnte sich der Reheraner Trainer beim 3:4 der Hohenwestedter gegen Schackendorf machen. Allerdings sind angeschlagene Gegner immer besonders gefährlich, denn nach dem 0:2 im Kellerduell am Mittwoch in Kiebitzreihe steht der mit großen Ambitionen in die Saison gegangene MTSV schwer unter Druck. Erst drei Punkte sind viel zu wenig für das Team von Trainer Dierk Schröder.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen