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Nortorf erstrahlt zu Weihnachten in neuem Glanz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Stadtwerke investieren 40 000 Euro in Fest-Beleuchtung

Wenn das Anleuchten am Freitag, 28. November, auf dem Marktplatz stattfindet, dann können die Nortorfer sich in diesem Jahr auf eine komplett neue Weihnachtsbeleuchtung freuen. Die Nortorfer Stadtwerke haben rund 40 000 Euro in die Anschaffung neuer Lampen investiert. Im neuen Gebäude auf dem Bauhof wird derzeit auf Hochtouren gearbeitet, darunter sind auch die die Auszubildenden Daniel Baasch und Niclas Lilienthal die dafür sorgen, dass das neue Beleuchtungssystem auch pünktlich fertig ist.

53 Lichterketten mit 1200 Birnen hingen noch im vergangenen Jahr an Stahlseilen zwischen Bäumen und Laternen. „Diese sind aber immer wieder kaputt gegangen“, erklärt Oliver Neumann von den Stadtwerken. „Der Reparaturaufwand war einfach zu hoch.“ Sechs Ketten, die am Marktplatz zwischen den Bäumen montiert waren, seien ohnehin weggefallen, da die Bäume immer größer wurden und die Ketten daran nicht mehr befestigt werden konnten. Der Zeit-, Personal- und Kostenaufwand die alten Lichterketten instand zuhalten, sei nicht mehr rentabel gewesen, so Neumann weiter.

Gemeinsam mit der Stadt Nortorf und dem Verein für Handel, Handwerk und Industrie haben die Stadtwerke die neue Weihnachtsbeleuchtung ausgesucht. 58 Leuchtsymbole in Sternenform wurden besorgt. Dazu noch etliche Lichterketten. „Die haben wir aber noch nicht gezählt“, berichtet Neumann. War vorher gut alle 50 Zentimeter eine Birne befestigt, sind jetzt auf engsten Raum kleine Lampen angebracht. „Das wird auf jeden Fall klasse aussehen“, ist sich der Stadtwerke-Mitarbeiter sicher.

Die Weihnachtsbeleuchtung wurde in neuester LED-Technik gekauft. Dadurch sei ein Energieersparnis von jährlich rund 80 Prozent möglich. „Im Jahr leuchten die Ketten rund 350 Stunden“, erklärt Oliver Neumann. Gut 1200 Euro reine Energiekosten haben die Stadtwerke jährlich für die Weihnachtsbeleuchtung ausgegeben. Jetzt sind es nur noch gut 240 Euro. Ein beachtlicher Unterschied, sind sich die Beteiligten einig. Neben der Energieersparnis sei auch die Haltbarkeit der LED-Technik ausschlaggebend gewesen. Über mindestens 10 000 Stunden Leuchtdauer verfügen die Leuchten. Neben der Unempfindlichkeit der Lampen sei auch der Sicherheitsaspekt ausschlaggebend gewesen. „Da kann nix passieren“, betont Oliver Neumann. Der sonst so bläulich kalte Ton der LED-Lampen wird es in Nortorf nicht geben. „Wir haben extra warmes Licht bestellt“, so Neumann weiter.

Noch ein Jahr am alten Beleuchtungssystem festhalten werden die Bewohner der Bahnhofstraße. „Wir haben noch genügend Birnen und Leute“, berichtet Horst Krebs. Seit 16 Jahren versammeln sich die Bewohner und hängen selbstständig die Ketten auf und ab, treffen sich zu Kaffee und Kuchen. „Als diese Zusammenarbeit Zustande gekommen ist, gab es in Nortorf noch gar keine Weihnachtsbeleuchtung“, erklärt der Bürgermeister, der Jahr für Jahr die Ketten einlagert. Auch das gemeiname Umrüsten auf das neue System können sich die Bewohner vorstellen umzusetzen. „Aber halt erst im nächsten Jahr“, so Krebs weiter.

Was mit der alten Beleuchtung passiert, könne noch nicht gesagt werden. „Erstmal wird die bei uns gelagert“, berichtet Oliver Neumann. Zwei bis drei Mitarbeiter werden gut fünf Tage brauchen, um die Weihnachtsbeleuchtung in Nortorf aufzuhängen. Eine Arbeit, die sich dann gelohnt haben wird, wenn die ersten „Ahs“ und „Ohs“ beim Anleuchten am 28. November zu hören sind.

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erstellt am 14.Nov.2014 | 10:40 Uhr

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