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Noch viel zu tun : Norla-Handwerker im Endspurt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am 4. September beginnt die Landwirtschafts- und Verbrauchermesse. 550 Aussteller werden daran teilnehmen – zehn Prozent mehr als vor einem Jahr.

shz.de von
erstellt am 21.Aug.2014 | 09:23 Uhr

Es ist noch viel zu tun. Heute in zwei Wochen wird die 65. Norla eröffnet – und bis dahin müssen die Handwerker in den Großzelten auf dem Rendsburger Messegelände noch hunderte Meter Stromkabel verlegen sowie Fußböden montieren und Stände aufbauen. Auf dem Freigelände werden aktuell mit Flatterband sowohl die Parkplätze als auch die Flächen für die einzelnen Aussteller markiert. Fehler kann man sich dabei kaum erlauben, denn auf dem Areal in Rendsburgs Süden wird es eng. Fast 550 Aussteller haben sich für die „Norddeutsche Landwirtschaftliche Fachausstellung und Verbrauchermesse“ vom 4. bis 7. September angemeldet – zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

„Die Norla ist wieder bedeutender geworden“, sagt Organisatorin Dörte Röhling. War in den neunziger Jahren davon die Rede, die Messe nur noch alle zwei Jahre stattfinden zu lassen, ist diese Idee längst vom Tisch. Die Landwirtschaft ist kein kränkelnder Wirtschaftszweig mehr, sondern eine boomende und innovative Branche. „Die Stimmung ist gut“, so Röhling. Entsprechend groß ist das Interesse an neuen Produkten und Techniken.

Zu den herausragenden Innovationen, die auf der Norla präsentiert werden, zählt der „Zukunftsstall“. Dafür wird eigens eine kleine Kuh-Herde auf das Messegelände gebracht. Die Tiere kommen in den Genuss modernster Technik. Melkroboter und Fütterautomaten stehen zu ihrer Verfügung. Die Tiere entscheiden selbstständig, wann sie gemolken oder gefüttert werden wollen und können dann die entsprechenden Boxen ansteuern. Die Qualität der Milch wird automatisch analysiert. Und ein eigener Masseur – wenn auch ebenfalls in Form eines Roboters – trägt zum Wohlbefinden bei: Die Messebesucher können die „Kuhbürste Luna“ in Aktion beobachten.

Dass die Norla auch für fachfremdes Publikum interessanter geworden ist, liegt auch daran, dass typische Verbraucherthemen mittlerweile einen hohen Stellenwert haben. Dabei geht es um Lebensmittel, Haushaltsgeräte, aber auch Autos. Für diese Branchen sind etwa 30 Prozent der 130000 Quadratmeter umfassenden Ausstellungsfläche reserviert.

70 000 Besucher werden an den vier Messetagen erwartet. Das reguläre Ticket für Erwachsene kostet acht Euro. Kinder, Schüler und Studenten zahlen vier Euro. Die 15-Uhr-Karte ist ebenfalls für vier Euro zu haben. Für die Abonnenten der Landeszeitung gibt es einen Sondertarif. Wer seine Eintrittskarte im Verlagshaus am Stegen kauft, zahlt sechs Euro.

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