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Besucherandrang : Nordkolleg feierte Sommerfest: Der Förderverein will „neue Wege gehen“

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Kulturszene der Region feierte in entspannter Atmosphäre: „Die Liste der Anmeldungen steht für den Stellenwert des Nordkollegs in Rendsburg und Umgebung“, freute sich Guido Wendt bei der Begrüßung.

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erstellt am 02.Sep.2014 | 15:03 Uhr

Die Kulturszene der Region feierte gestern Abend in entspannter Atmosphäre: „Die Liste der Anmeldungen steht für den Stellenwert des Nordkollegs in Rendsburg und Umgebung“, freute sich Guido Wendt bei der Begrüßung der mehr als einhundert Gäste im Garten der Bildungseinrichtung. Wendt ist Vorsitzender des Nordkolleg-Fördervereins und griff das Motto des Abends in seiner Rede auf: „Neue Wege gehen“. Ein Ziel wurde vergangene Woche mit dem ersten Spatenstich angegangen. „Es wird in die Tiefe gehen“ spielte Wendt auf den unterirdischen Probenraum an (die Landeszeitung berichtete). Das erste Konzert im neuen Musikgebäude werde es exklusiv für Mitglieder des Nordkolleg-Fördervereins geben, versprach er. Mit den Worten: „Sichern Sie sich schon heute Ihre Eintrittskarten“ warb er um neue Unterstützer. 30 Euro im Jahr beträgt die Mitgliedschaft im Förderverein. Damit wird ein weiterer Vorteil erworben. „Die Wohnzimmer-Lesungen werden fortgesetzt“, verkündete Guido Wendt. Und für die Mitglieder des Fördervereins wird es eigene Lesungen geben.

„Wir werden sehen, was der Werbeblock bringt“, erklärte dazu Nordkolleg-Geschäftsführer Guido Froese, um dann auf die Einladungskarte anzuspielen. Diese zeigt das Nordkolleg-Gebäude auf dem Kopf. Froese plädiert ab und zu für einen Kopfstand. Denn dieser versorge das Gehirn mit mehr Blut, die Leistungsfähigkeit sei dann größer, erfuhren die Zuhörer. Außerdem verändere sich die Perspektive. Man sehe die Wurzeln, die darüber entscheiden, was aus einer Pflanze wird und die man gut versorgen müsse. „Kulturelle Bildung ist die Nahrung, die wir anbieten“, sagte er zu den Seminaren des Hauses am Nord-Ostsee-Kanal.

Allerdings fragen sich die Mitarbeiter manchmal: „Sind wir nur Haushaltsbelastung oder spülen wir auch Geld in die Kassen?“ Vor allem die Gäste würden mit ihren Ausgaben Geld in die Region tragen, lautete Froeses Antwort. Einen anderen wichtigen Faktor hatte Guido Wendt hervor gehoben: Die Bildungseinrichtung trage wie Museum und Theater zur Attraktivität der Stadt bei.

„Aber aus Kontinuität darf nicht Eintönigkeit werden“, erklärte der Nordkolleg-Chef und forderte die Gäste auf, Ideen auf bereit liegende Karten zu schreiben. Diese wurden dann vor Ort den Illustratoren der Kieler Agentur „Pure Fruit“ übergegeben, welche die Vorschläge sofort in pfiffige Zeichnungen umsetzten.

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