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Bauarbeiten : Nord-Ostsee-Kanal: Zehn Tage ohne Schwebefähre

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Schwebefähre fährt die nächsten zehn Tage nicht: Sperrung wegen Bauarbeiten bis zum Ende der Osterferien am 17. April.

Rendsburg | Pendler und Touristen müssen sich auf zehn Tage ohne Schwebefähre einstellen: Denn das beliebte Transportmittel ist ab heute bis kommende Woche Freitag, 17. April, außer Betrieb. In dieser Zeit wird auf beiden Seiten des Nord-Ostsee-Kanals eine etwa ein Meter breite Hilfsbrücke zurückgebaut, die die Schwebefähre mit dem Anleger verbindet.

Die Hilfsbrücke musste errichtet werden, weil die Pylonen der Eisenbahnbrücke wegen Verstärkungs- und Grundinstandsetzungsarbeiten mit einem Baugerüst versehen wurden. Durch das Gerüst konnte die Schwebefähre nicht am eigentlichen Anleger halten – ein Vorsprung musste her, um den Abstand zu den Pylonen und dem Baugerüst zu vergrößern. „Die Arbeiten an den Pylonen sind nun beendet, die Fähre kann ihre Ursprungsposition wieder einnehmen“, erklärt Georg Beyer, Sachbearbeiter bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.

Die Arbeiten sind ganz bewusst in die Osterferien gelegt worden. „Viele Schulkinder nutzen die Schwebefähre. Damit möglichst wenige von dem Ausfall der Schwebefähre betroffen sind, haben wir dafür die Ferien gewählt.“ Fußgänger können in dieser Zeit auf den Fußgängertunnel ausweichen, Autofahrer haben zwei Optionen, auf die andere Seite des Kanals zu gelangen: den Tunnel oder die Fähre Nobiskrug.

Ab dem 18. April soll der Betrieb wie gewohnt wieder aufgenommen werden. Bis dahin wird nicht nur die Hilfsbrücke zurückgebaut, sondern auch die Elektrik samt Schaltern, Leitungen und Verriegelungen verlegt. Erst wenn ein Kontakt zwischen Schwebefähre und Anleger hergestellt wurde, lassen sich beispielsweise die Schranken öffnen. „Deshalb müssen auch Probefahrten durchgeführt werden“, so Beyer.

Nach Abschluss der Rückbauarbeiten fährt die Schwebefähre jedes Jahr seinen Berechnungen nach etwa 96 Kilometer weniger als bisher. Bei rund 6000 Kilometern jährlicher Fahrstrecke fällt das allerdings kaum ins Gewicht.

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erstellt am 07.Apr.2015 | 05:32 Uhr

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