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Handball-Landespokal : Noch ein Schritt bis zum Final-Four

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Viertelfinale des HVSH-Pokal erwartet die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg heute Abend DHK Flensborg.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 23:59 Uhr

Heute hat die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg die Möglichkeit, sich für das beliebte Final-Four-Turnier um den schleswig-holsteinischen Handballpokal zu qualifizieren. Die im März ausgetragene Veranstaltung, bei der an einem Wochenende sowohl Halb- als auch Finalspiele stattfinden, wäre sicherlich ein Highlight für das Team von Trainer Gunnar Kociok.

Der Weg dorthin ist zwar kurz, aber steinig. Dazu muss die HSG im Viertelfinale heute in der Heidesandhalle den DHK Flensborg ausschalten. Ab 20.30 Uhr steht für beide Oberligisten das letzte Spiel des Jahres auf dem Programm. Wenngleich die tabellarische Situation für die Flensburger deutlich besser ist, so eint beide Mannschaften eins: Sie können mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden sein. Westerrönfeld hatte sich mehr vorgenommen, als momentan zwar auf einem passablen siebten Platz zu stehen, dabei aber nur fünf Spiele gewonnen zu haben und zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz zu rangieren. Der DHK ist Dritter mit sieben „Miesen“, also sechs Punkten Abstand zum Tabellenführer SG Flensburg/Handewitt II. Eigentlich ist der DHK als einer der Meisterschaftsfavoriten in die Saison gestartet. Die Papierform spricht also eine deutliche Sprache, aber die letzten Wochen haben gezeigt, dass der DHK durchaus schlechte Tage hat und dann auch Federn lässt. Bestes Beispiel ist das Unentschieden gegen die HSG Hohn/Elsdorf, das in der lokalen Flensburger Presse als „Warmlaufen für das Spitzenspiel“ gegen die SG-Reserve angekündigt worden war. Dem folgten zwei Niederlagen gegen St. Pauli und die SG, sodass der DHK mit einer ziemlich miesen Monatsbilanz nach Westerrönfeld reist.

Ob das nun Segen oder Fluch für die HSG sein wird, zeigt zwar immer erst nach dem Anpfiff, aber Kocioks Leute wissen zumindest, dass durchaus der Halbfinaleinzug möglich ist. Der Trainer selbst betrachtet die Lage aus einem anderen Blickwinkel: „Wir nehmen die Partie als weitere Möglichkeit, uns einzuspielen, das ist mein Hauptanliegen. Zurzeit sind alle an Bord, da kommt uns ein weiteres Pflichtspiel sehr gelegen. Dass wir dabei Außenseiter sind, ist klar, wir wollen aber mal sehen, was möglich ist.“ Das Aufeinandertreffen in der Liga endete deutlich mit 36:26 für den DHK.

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