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Handball-Kreisliga : Niederlage im Verfolgerduell

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Männer des TSV Alt Duvenstedt II verlieren mit 24:25 beim SV Tungendorf I. Der TSV Owschlag II feiert hingegen den elften Sieg im elften Spiel.

Während der TSV Owschlag II unbeirrt seinen Weg an der Tabellenspitze der Handball-Kreisliga der Männer fortgesetzt hat und im Kreisderby gegen die HSG Hamdorf/Breiholz II mit dem 23:19 den elften Sieg im elften Spiel feierte, musste der TSV Alt Duvenstedt II im Verfolgerduell beim SV Tungendorf I eine unglückliche 24:25-Niederlage hinnehmen. Erfolge gab es für die beiden Teams der HSG Fockbek/Nübbel. Fockbek/Nübbel I setzte sich gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg IV mit 27:25 durch, Fockbek/Nübbel II gewann mit 22:19 gegen die HSG Hamdorf/Breiholz I.

TSV Owschlag II – HSG Hamdorf/Breiholz II 23:19 (14:9)

Auch wenn sich der ungeschlagene Tabellenführer ungefährdet durchsetzte, war Owschlags Betreuer Jürgen „Sidi“ Guber alles andere als zufrieden mit der Vorstellung seines Teams. „Wir haben überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Letztlich haben wir den Sieg unserer individuellen Stärke zu verdanken“, meinte Guber. Den Grundstein zum Erfolg legten die Gastgeber in der ersten Halbzeit. Die 14:9-Pausenführung brachte der TSV in den zweiten 30 Minuten sicher über die Zeit.

Tore für den TSV Owschlag II: Agger (6/4), von Dewitz (4), Tauber (3), Schwarz (2), Spruner von Mertz (2), Seemann (2), Hentschel (2), Wichel und Nicolaisen (je 1).

Tore für HSG Hamdorf/Breiholz II: Möller (6/2), Stolley (5/1), Thomas (3/1), Rohwer (2), Höft, Schultz und Heitmann (je 1).

HSG Fockbek/Nübbel I – HSG Schülp/W’feld/RD IV 27:25 (14:11)

Fockbek/Nübbel I musste sich schon gehörig strecken. „Wir haben zwar von Beginn an die Führung übernommen, konnten uns aber nie völlig von den Gästen lösen“, hätte sich HSG-Trainer Werner Böhrnsen einen deutlicheren Erfolg gewünscht. Bis zur Pause hatte Fockbek/Nübbel I ein 14:11 vorgelegt. Nach der Pause lief das Angriffsspiel beim Gastgeber nicht mehr so rund. Die Gäste konnten immer wieder das Spiel unterbinden. „Letztlich haben wir die Führung aber über die Zeit gebracht“, atmete Böhrnsen auf.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel I: J. Clausen (6), J. Cornils (6), Beeck (4), Riebe (3), Ewers (2), Chr. Cornils (2), Schneider (2), Sören Larsen und Vehstedt (je 1).

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD IV: Hell (12), Soll (3), Stark (3), Rose (2), Möller (2), Bsdurrek (2) und Woldt (1).

HSG Fockbek/Nübbel II – HSG Hamdorf/Breiholz I 22:19 (14:11)

Die Gastgeber spielten laut Spielertrainer Thorben Schneider „Achterbahnhandball.“ In den ersten 20 Minuten drehten die Gastgeber mächtig auf und legten eine 11:4-Führung vor. Dann schlichen sich aber Fehler über Fehler bei Fockbek/Nübbel II ein. Tor um Tor holte Hamdorf/Breiholz auf. In der 44. Minute wurde beim 14:15 der Anschluss hergestellt. „Nach dem 18:17 sind wir wieder aufgewacht“, berichtete Schneider. Eine gute Deckungsleistung in den Schlussminuten ebnete dann den Weg zum Sieg.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel II: Storm (5), Marco Schnack (4), Schneider (4), Walter (4), Staack, N. Röckendorf, Krämer, Mario Schnack und Heermann (je 1).

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz I: Röckendorf (5), Thode (5), Böhrnsen (3), M. Kaack (3), J. Kaack (2) und Hohnsbehn (1).
 

SV Tungendorf I – TSV Alt Duvenstedt II 25:24 (11:12)

„Diese Niederlage war überflüssig“, ärgerte sich Alt Duvenstedts Trainer Thorben Kutschke. Seine Mannschaft bestimmte eigentlich die Partie und führte auch über weite Strecken. „Wir haben einfach zu viele Tore durch die zweite Welle kassiert“, bemängelte der Coach, der aber auch mit der Disziplin seiner Mannschaft nicht zufrieden war. Sieben Zeitstrafen kassierten die Gäste – und die hauptsächlich wegen Meckerns. Damit hatten sich die Gäste selbst einen „Bärendienst“ erwiesen. Erst in letzter Minute bog Tungendorf die Partie um. Dabei hatte Alt Duvenstedt zehn Sekunden vor dem Ende noch die Chance zum Ausgleich. Doch die Gäste verdaddelten den Ball, die Pleite war besiegelt.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt II: Peetz (5), Larsen (5), Mück (4), Reick (4), Kossek (2), Möller (2), Wommelsdorf und Kammer (je 1).

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