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Jugendbasketball : Nichts für schwache Nerven

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Relegationsrunde zur U16-Basketball-Bundesliga bezwingen die Junior Twisters Rendsburg die Baskets Akademie Weser Ems mit 66:63.

Und wieder haben es die Junior Twisters Rendsburg spannend gemacht. Nach dem 84:80-Sieg über den DBV Charlottenburg in der Woche zuvor strapazierten die Rendsburger Nachwuchs-Basketballer erneut das Nervenkostüm ihres Trainerteams Antje Mevius und Tom Feders. „Das war wirklich nichts für schwache Nerven. Wir hätten wesentlich deutlicher gewinnen können, doch leider fehlte uns die Konstanz. Guten Phasen folgten immer wieder schwächere“, sagte Co-Trainer Feders nach 40 aufregenden Minuten, die mit einem 66:63 (17:24, 33:34, 54:53)-Erfolg der Rendsburger über die Baskets Akademie Weser Ems endeten. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel übernahmen die Junior Twisters die Tabellenführung in der Relegationsgruppe 1. Mindestens Dritter muss der Rendsburger Nachwuchs in der Staffel mit sieben Teams werden, damit er auch in der kommenden Saison in der U16-Bundesliga spielen darf.

„Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Wir müssen in unseren Leistungen noch stabiler werden“, mahnte Feders, der sich für das Auf und Ab seines Teams gegen die Niedersachsen eine Teilschuld gab. „Wir haben sehr viel rotiert. Alle zwölf Spieler sind zum Einsatz gekommen, dadurch entstand etwas Unruhe auf dem Feld. Und es kam mir so vor, als wenn die Spieler durch die vielen Wechsel etwas den Fokus verloren haben.“ So lag die Hauptlast wieder einmal auf den Schultern von U16-Nationalspieler Christopher Meyer, der in den entscheidenden Phasen die Verantwortung übernahm und für wichtige Punkte sorgte. „Er ist eben sehr dominant“, fügte Feders hinzu. Mit 25 Punkten war Meyer allerdings nur zweitbester Werfer seiner Mannschaft. Zum Topscorer im Twisters-Trikot avancierte Selim Päschke, der unter dem gegnerischen Korb viele wichtige Rebounds eroberte und den Ball anschließend im Netz versenkte. „Das war sehr stark von Selim“, lobte Feders, der den Sieg aber als Gesamtleistung der Mannschaft verstanden wissen wollte. „Alle haben ihren Teil dazu beigetragen. Als Christopher zum Beispiel Mitte des zweiten Viertels auf der Bank saß, haben wir einen tollen Lauf hingelegt.“ Nach einem 20:31-Rückstand (13.) kamen die Gastgeber bis auf einen Zähler heran (33:34).

Im dritten Viertel schien sich die Waage dann zugunsten der Rendsburger zu neigen, doch der 44:38-Vorsprung (23.) war schnell wieder aufgebraucht. Die Niedersachsen gingen in Front (51:50) und leisteten bis zum Abpfiff erbitterte Gegenwehr. Die Rendsburger rissen beim 64:63 wieder die Führung an sich. Doch erst Meyer sorgte mit zwei verwandelten Freiwürfen kurz vor Schluss für die Entscheidung der Junior Twisters, die am Sonntag (13 Uhr) beim BBT Göttingen antreten müssen. „Ich hoffe, dass wir es dann mal nicht ganz so spannend machen“, blickt Feders voraus.

Junior Twisters Rendsburg: Rahlf (1), Rump, Gersteuer (5), Geist, Päschke (26), Rockstroh (2), Meyer (25/1x3), Menges (2), Rixen (4), Schröder (1), Joulani, Petrowoski.

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erstellt am 26.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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