zur Navigation springen

Handball-Oberliga : Nicht den Rhythmus gefunden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die weibliche Jugend A der HSG Fockbek/Nübbel verliert überraschend in Treia. Die B-Mädchen der HSG BAD mit Sieg und Niederlage.

Überraschend deutlich fiel die Niederlage der A-Jugend-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel beim HC Treia/Jübek aus. Der Tabellenfünfte der Oberliga unterlag dem Achten mit 22:30. Einen Sieg und eine Niederlage gab es am Doppelspieltag für die weibliche Jugend B der HSG Büdelsdorf/Alt Duvenstedt. Der 13:22-Niederlage am Freitag gegen den VfL Bad Schwartau folgte am Sonntag ein souveräner 25:15-Auswärtserfolg beim Tabellenschlusslicht JSG Alstertal/Norderstedt.

Weibliche Jugend A
HC Treia Jübek – HSG Fockbek/Nübbel 30:22 (16:12)

„Treia/Jübek war an diesem Tag besser und hat verdient gewonnen“, gestand HSG-Trainer Reiner Heldt neidlos ein. Dabei war seine Mannschaft recht gut in die Partie gestartet. Bis zum 6:6 (16.) lagen die Teams Kopf an Kopf. „Mit zunehmender Spieldauer hat sich der HC Treia/Jübek in der Abwehr immer besser auf uns eingestellt“, meinte Heldt. Als dann auch der Angriff der Gastgeberinnen immer effektiver wurde, setzten sie sich über 10:7 auf 16:12 bis zur Pause ab. Im zweiten Spielabschnitt fand die HSG überhaupt nicht zu ihrem Rhythmus. Treia/Jübek baute die Führung auf 20:13 (39.) aus und konnte von da an den Vorsprung verwalten und ins Ziel bringen.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz, Brudniok – Imme (4), Stangier (1), Shala (3), Ohm, Jacob (1), Ruge (5), Gröschler (5), Sass (1), Lutz, Stange (2), Ehlers, Born.

Weibliche Jugend B
VfL Bad Schwartau – HSG BAD 22:13 (12:4)

„Eigentlich sind wir recht gut ins Spiel gekommen“, berichtete HSG-Trainer Torben Kutschke. Mit dem völlig verwachsten „Spielgerät“ hatten seine Spielerinnen allerdings so ihre Probleme. „Chancen haben wir genug herausgespielt, doch die Abschlüsse wollten einfach nicht gelingen“, ärgerte sich der HSG-Coach. Und die zwischenzeitliche Passivität in der Abwehr nutzte Schwartau, um sich von 6:3 auf 12:4 zur Pause abzusetzen. Diesem Rückstand liefen die Gäste bis zum Abpfiff hinter her.

HSG BAD: Götz, Schönnagel – Schütz (6), Schulz, Kossek (3), Hackbarth, Lübeck (1), Sörensen, Epp (1), Heinrich (2).

JSG Alstert./Norderst. – HSG BAD 15:25 (3:12)

Zwei Tage später war Torben Kutschke auf die Defensive seiner Mannschaft viel besser zu sprechen. „Die Abwehr hat toll gestanden“, lobte er. In der Deckung wurde viel gesprochen, die HSG agierte sehr beweglich und konnte dadurch einige Ballgewinne erzwingen. Der einzige Kritikpunkt von Kutschke war einmal mehr die nicht optimale Chancenverwertung. Mit dem schnellen 4:0 hatte sich HSG aber eine Grundlage geschaffen, um mit 12:3 zur Pause wegzuziehen. Im zweiten Durchgang konnten es sich die Gäste sogar leisten, die Zügel etwas schleifen zu lassen. Der Sieg geriet nicht in Gefahr.

HSG BAD: Götz, Schönnagel – Heinrich (2), Schulz, Studt (1), Sörensen, Lübeck (2), Hackbarth (1), Epp (1), Jeß (5), Kossek (8), Schütz (5).

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen