Fussball-Verbandsliga : Neustart unter Bohla

Alles hört auf sein Kommando: Interimscoach Fritz Bohla (l.) leitete am Donnerstag das Training. Mit dabei waren auch die von Christian Heider suspendierten Mosad (2.v.l.) und Serdzan Redzepovski (r.).
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Alles hört auf sein Kommando: Interimscoach Fritz Bohla (l.) leitete am Donnerstag das Training. Mit dabei waren auch die von Christian Heider suspendierten Mosad (2.v.l.) und Serdzan Redzepovski (r.).

Der Interimscoach des RTSV begnadigt vor dem Duell mit Gettorf aussortierte Spieler.

Nach den Querelen mit der Beurlaubung von Trainer Christian Heider (die Landeszeitung berichtete) ist beim Fußball-Verbandsligisten Rendsburger TSV wieder etwas Ruhe eingekehrt. Fritz Bohla (66) wird die Mannschaft in den letzten zehn Spielen dieser Saison trainieren und sitzt heute im Heimspiel gegen den Gettorfer SC (14 Uhr) erstmals auf der Bank.

Die Trainingsbeteiligung in der ersten Einheit nach der Entlassung von Christian Heider war bemerkenswert. Zwölf Spieler folgten am Donnerstagabend willig den Anweisungen von Fritz Bohla. Unter ihnen waren mit den Brüdern Serdzan und Mosad Redzepovski Akteure, die von Heider aus disziplinarischen Gründen aussortiert worden waren. Mit dabei war auch Jörg Ahrends, der seine Fußballschuhe eigentlich schon an den Nagel gehängt hatte. Interimstrainer Bohla setzt auf einen Neustart. „Wir brauchen noch Punkte. Die Mannschaft ist jetzt gefordert. Ich erwarte eine Leistungssteigerung. Vor allen Dingen muss die Mannschaft Moral zeigen“, fordert Bohla, der über eine Fußball-Lehrer-Lizenz verfügt.

Spieltaktisch gibt es Änderungen. Bohla will mit einer Dreier-Abwehr, fünf Mittelfeldspielern und zwei Stürmern spielen. Unter Heider spielte der RTSV zuletzt mit einer Viererkette. In einem Schnellkurs versuchte der neue Coach, die veränderte taktische Ausrichtung auf dem Feld und an der Taktiktafel zu vermitteln. Mit dem abstiegsbedrohten Gettorfer SC wartet auf den RTSV eine Mannschaft, die recht kampfstark ist und auf dieses Mittel im Kampf um den Klassenerhalt setzt. „In unserer Mannschaft steckt aber genügend Qualität, um erfolgreich zu sein“, sagt Bohla.

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