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Handball-Oberliga der Männer : Neues Ritual soll Hohn/Elsdorf nächsten Sieg bescheren

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Keine Verschnaufpause für die HSG Hohn/Elsdorf: Im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga muss die HSG am Sonnabend bei der SG Wift antreten. Beide Teams benötigen dringend die Punkte.

Der Derbysieg gegen den TSV Alt Duvenstedt am vergangenen Freitag war für die HSG Hohn/Elsdorf eine Menge wert. Sie sprang in der Tabelle der Handball-Oberliga der Männer nicht nur von Platz 14 auf zehn, sondern behielt damit auch den Anschluss an die Mittelfeldplätze. Verschnaufpausen sieht der Kampf um den Klassenerhalt aber erst einmal nicht vor. Es geht weiter Schlag auf Schlag. Auf die Mannschaft von Trainer Thies Schmalfeld wartet bei der SG Wift am Sonnabend (18.30, KSV-Halle Neumünster) das nächste Vier-Punkte-Spiel. Die SG Wift hat nur einen Zähler weniger als die HSG und sollten die Gastgeber gewinnen, droht Hohn/Elsdorf erneut das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz.

Doch auch für die SG Wift steht viel auf dem Spiel – optisch mühevoll in Szene gesetzt auf der Vereinshomepage www.wift.de. Schon vor der Saison hatte der putzige hellblaue Bär, das Vereinsmaskottchen, ein „Facelift“ erhalten. Seitdem soll eine braune, grimmig dreinschauende Variante den Gegnern Furcht einflößen. Für den Abstiegskampf, und damit als Vorankündigung für das Hohn-Spiel, wurden dem armen Petz nun sogar Nasenbluten und diverse andere Kampfspuren beigebracht. Ob das nun heißen soll, dass die Neumünster angeschlagen oder besonders kampfbereit sind, wird nicht klar. Glück nur, dass Handballspiele nicht am Grafiktableau der Webdesigner entschieden werden, denn da hätte der Hohner Hahn weder körperlich noch aufgrund eines furchteinflößenden Äußeren viel auszurichten.

Doch auch die Hohner Seite scheint etwas spleenig zu werden. Um das Oberwasser des deutlichen Sieges der Vorwoche beizubehalten, setzt Schmalfeld auf interne Rituale. „Vor dem letzten Spiel war etwas anders, was auch diesmal so ist“, gibt sich der Trainer kryptisch. Neue Frisur? Andere Schuhe? Ein lustiger Dialekt in der Taktikbesprechung? Schmalfeld verrät es nicht, die Mannschaft wisse, was gemeint ist. Hauptsache, es hilft. Unterstützend wäre es wichtig, die Wifter Haupttorschützen Lars Bente und Simon Plähn auszuschalten. So oder so können sich die Zuschauer auf ein kampfbetontes Abstiegsduell freuen.

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