Erstaufnahme eröffnet : Neues Camp für Flüchtlinge

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Innenminister Stefan Studt hat die neue Erstaufnahmeeinrichtung an der Schleswiger Chaussee in Rendsburg eröffnet. In ihr sollen 800 Asylsuchende mit unklarer Bleibeperspektive leben.

shz.de von
20. Juni 2016, 16:53 Uhr

Die Wohncontainer wurden bereits vor Monaten aufgestellt – doch erst jetzt ist die neue Rendsburger Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge offiziell eröffnet worden. Auf dem Gelände der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne sollen nach Angaben aus dem Kieler Innenministerium 800 Asylsuchende mit unklarer Bleibeperspektive vorübergehend leben. Im Extremfall können bis zu 1850 Menschen untergebracht werden. Bei einem Rundgang am Montagnachmittag gab Innenminister Stefan Studt (SPD) unter anderem 340 Wohncontainer und einen großen Speisesaal für bis zu 600 Personen frei. Land und Bund teilen sich die Liegenschaft, denn Rendsburg wird auch eine Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Eine Kinderspielstube, ein Teeraum, Sport- und Freizeitangebote und ein gesonderter Bereich für Frauen sollen in der neuen Einrichtung ebenfalls zur Verfügung stehen. Die ersten 57 Asylsuchenden bezogen vergangene Woche ihr Quartier an der Schleswiger Chaussee.

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