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Rickert : Neues Baugebiet soll zum Dorf passen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Gemeinde Rickert wächst: Es soll ein neues Baugebiet entstehen. Zunächst werden zwölf Grundstücke vermarktet.

Die Gemeinde Rickert will ein neues Baugebiet ausweisen. Im Rahmen der öffentlichen Beteiligung wurden die Pläne in einer Einwohnerversammlung vorgestellt und diskutiert.

Östlich des Duvenstedter Wegs im Anschluss an das Wohngebiet „Selkenkoppel“ sollen in einem ersten Schritt 12 Grundstücke auf den Markt gebracht werden, erklärte der Planer Kai Gieseler vor gut 20 Zuhörern. Diese Größenordnung sei mit der Landesplanung und den Nachbargemeinden abgestimmt, machte Bürgermeister Karl-Heinz Boyens deutlich. Später könnten bei Bedarf weitere sechs Grundstücke erschlossen werden.

Boyens wies darauf hin, dass in den Gemeindegremien Wert darauf gelegt werden, dass Neubauten in das Dorfbild passen. „Wir wollen den Dorfcharakter erhalten.“ Deshalb werde vorgegeben, dass auf den 650 bis 800 Quadratmeter großen Grundstücken nur Einfamilienhäuser zur Eigennutzung gebaut werden dürfen. „Reihenhäuser passen nicht in unser Dorf“, sagte Boyens.

Auch weitere Vorgaben wie Satteldächer, Verblender in Rot- und Brauntönen oder naturfarbenes Holz sollen garantieren, dass sich die Neubauten in das Dorfbild einfügen. Als Einfriedungen der Grundstücke sollen nur Hecken oder Trockenmauern zugelassen werden.

Am Nordrand des Baugebietes sollen zwei Regenrückhaltebecken entstehen. Ein Knick mitten im zukünftigen Baugebiet wird verlegt.
In ihrer nächsten Sitzung wird die Gemeindevertretung über die Änderung des Flächennutzungsplans und über den B-Plan „Roggenhof II“ entscheiden.

Boyens erklärte, dass die Grundstücke in einem Losverfahren vergeben werden sollen. Dabei würden die Bewerber in drei Kategorien eingeteilt. „Rickerter ohne Grundstück, Rickerter mit Grundstück und Auswärtige.“ Der Preis für die Grundstücke steht noch nicht fest. „Wir versuchen, unter 100 Euro für den Quadratmeter zu bleiben“, erklärte Boyens. Das sei aber abhängig von den Kosten für die Erschließung.

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erstellt am 10.Sep.2014 | 06:00 Uhr

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