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Nachfolgefrage : Neuer Vorstand für den Ortsverein gesucht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am 18. September entscheidet sich endgültig, ob und wie es mit dem DRK-Ortsverein Nienborstel weitergeht. Falls sich bis dahin kein neuer Vorstand findet, müsste der Verein aufgelöst werden.

shz.de von
erstellt am 25.Aug.2013 | 14:37 Uhr

Am 18. September entscheidet sich endgültig, ob und wie es mit dem DRK-Ortsverein Nienborstel weitergeht. „Bei der DRK-Jahreshauptversammlung am 20. Februar hat man beschlossen, dass der Vorstand die Arbeit ruhen lässt und bis auf das Blutspenden alle weiteren Aktivitäten vorerst eingefroren bleiben“, erklärte Bürgermeister Holger Kühl bei einem Informationsabend, zu dem Gemeinde und DRK eingeladen hatten.

Bei einer für den 18. September geplanten DRK-Versammlung wolle man dann feststellen, ob die Vereinsarbeit mit frischen Nachwuchskräften fortgeführt werden könne. „Wenn sich niemand findet, bedeutet dieser Termin gleichzeitig das Ende des DRK-Ortsvereins.“ Was sehr schade wäre, wie Bürgermeister Kühl anmerkte: „In drei Jahren könnte man das 100-jährige Bestehen unseres Ortsvereins feiern, der 1916 als ‚Vaterländischer Frauenverein’ gegründet wurde.“

Insbesondere das mit einer DRK-Vereinsauflösung verbundene Aus für die Blutspendetermine im Dorfgemeinschaftshaus wäre sehr bedauerlich, betonte Kühl: „Nienborstel gehört beim Blutspenden zu den Orten, wo die Spender gern hinfahren.“ Seit der Premiere am 4. August 1961 fanden in Nienborstel 65 Blutspendetermine mit insgesamt knapp 4300 Teilnehmern statt.

„Für den Kreis- und auch für den Landesverband ist es unheimlich wichtig, dass die Ortsvereine erhalten bleiben, denn die Ortsvereine sind unsere Basis“, stellte die DRK-Kreisvorsitzende Inge Schade fest und lobte das Engagement von Bürgermeister Kühl und dessen Gemeinderatskollegen: „Ich bin froh und dankbar, dass Sie sich dieser Sache so annehmen.“ Ein Ehrenamt sei mit viel Spaß und Erfolgserlebnissen verbunden, sagte Inge Schade: „So viel Arbeit ist das auch gar nicht, man muss im Vorstand Hand in Hand arbeiten.“ Wenn er gelinge, sei der Neustart auch eine Chance für den Ortsverein, meinte die Nindorferin, denn: „Nur junge Leute verändern was, und ein neuer Vorstand kann ganz neue Akzente setzen.“

„Wir werden alles Erdenkliche versuchen, dass der Verein bestehen bleibt“, kündigte Kühl an, „und wir hoffen, dass wir damit bis zum 18. September Erfolg haben werden.“

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