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Landeszeitung

23. Oktober 2017 | 14:23 Uhr

Neuer Schulungsraum für die Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kameraden ziehen in den ehemaligen Kindergarten

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Eigentlich sollte die Sitzung der Gemeindevertretung mit einem Jahresabschlussessen beginnen: Allerdings: Der Wirt Thomas Larsen war nicht anwesend, sondern hielt sich bei seiner Familie in Leipzig auf. „Wir müssen abwarten, wie sich die Angelegenheit entwickelt“, meinte Bürgermeister Hartmut Bethke. Larsen hatte sich als Wirt beworben und den Zuschlag erhalten. Nun hofft die Gemeinde auf einen Neuanfang in ihrem „Holmer Krog“ im Frühling 2014. Vor der Eröffnung muss das Gasthaus, geplant mit Bistro, Restaurant und Café, jedoch noch saniert und umgebaut werden.

Das Gebäude des Kindergartens, der im Jahr 2009 aufgelöst und in die Nachbargemeinde Friedrichsholm eingegliedert worden war, wird künftig neu genutzt. Nachdem das Inventar verkauft wurde, soll der große Gruppenraum zum Schulungsraum der Feuerwehr werden. Deren bisherige Bleibe wird künftig für die Unterbringung der Garderobe und der Einsatzkleidung der Feuerwehr genutzt. Im ehemaligen Büro soll das Dorfarchiv eingerichtet werden, und im Abstellraum können die örtlichen Vereine Geräte lagern. Die Feuerwehr bezahlt die Kosten für die Renovierung aus ihrer Kameradschaftskasse.

Der Wendehammer in der Sandkuhle, zunächst nur halbseitig gebaut, soll nach erfolgtem Verkauf von Grundstücken – zwei Plätze sind noch frei – vollendet werden. Vorsorglich werden 10 000 Euro dafür im Haushalt bereit gestellt.

Erheblicher Sanierungsbedarf besteht in den drei Wohnungen im ehemaligen Schulhaus. Der Bauausschuss wurde beauftragt, die Kosten zu ermitteln. Vorzeitig ablösen will die Gemeindevertretung die Restschuld eines Darlehens von rund 31 800 Euro für die Erschließung von Bauland in der Sandkuhle zum 30. Dezember diesen Jahres.

Der Haushalt 2014 sieht voraussichtliche Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuern von 33 000 Euro, Einkommensteuer von 62 000 Euro sowie Schlüsselzuweisungen von 77 000 Euro vor. Die Pro-Kopf-Verschuldung in der 30-Einwohner-Gemeinde beträgt rund 300 Euro.

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