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Rendsburg : Neuer Heimathafen für 14 Ölbilder vom Kanal

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Malerin Ute Osterwald schenkt dem Museum im Kulturzentrum eine Serie von Kunstwerken.

Der Nord-Ostsee-Kanal und die Spiegelungen des Himmels im Wasser faszinieren die Hamburger Malerin Ute Osterwald seit vielen Jahren. Im Jahr 1995, als der Kanal seinen 100. Geburtstag hatte, schuf die Künstlerin eine Serie von insgesamt 14 Ansichten zu Kanalquerungen von Brunsbüttel bis Kiel-Holtenau. Von Fähren, Straßen- und Eisenbahnbrücken fertigte sie Skizzen und Fotografien an, die sie in ihrem Atelier mit Ölfarben auf Leinwand brachte.

„Die Stimmung, die Farben sind für mich entscheidend“, erklärte Osterwald. Sie habe immer wieder den Kanal besucht und alle Querungen, in Brunsbüttel beginnend, nach und nach auf die Leinwand gebracht. Dabei seien die Fähren und Brücken für ihre künstlerische Arbeit nicht von großer Bedeutung, sondern das Licht und die Atmosphäre am Nord-Ostsee-Kanal. Ihre Serie von 14 Kanalbildern („Ein Bild habe ich behalten.“) hat die 76-Jährige gestern als Schenkung an das Historische Museum Rendsburg übergeben.

„Wir freuen uns sehr darüber. Die Arbeiten sind eine ideale Ergänzung zu unserer Darstellung zum Nord-Ostsee-Kanal“, betonte der Museumsleiter Dr. Martin Westphal. Zu Weihnachten sollen die Kanalbilder im Format 30 mal 50 Zentimeter im Museumscafé ausgestellt werden. Danach sollen ausgewählte Motive mit „Rendsburg-Bezug“ wie Schwebefähre und Eisenbahnhochbrücke einen dauerhaften Platz in der „Kanal-Ausstellung“ im ersten Stockwerk des Museums erhalten.


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