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Neuer Anlauf für die Breitbandversorgung in fünf Ämtern des Kreises

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zweckverband will schnelles Internet via Glasfaser in fünf Ämter bringen / 60 Prozent der Haushalte müssen sich für einen Vertrag entscheiden

Endspurt bei der Breitbandversorgung: Am 30. November endet die Vermarktung im ersten Bauabschnitt. Dann müssen sich mindestens 60 Prozent aller Haushalte der Gemeinden Hörsten, Jevenstedt, Luhnstedt, Nübbel und Schülp bei Rendsburg, für einen „Nordischnet“-Vertrag entschieden haben. „Nordischnet“ ist die neue Marke des Zweckverbands für die Breitbandversorgung im mittleren Schleswig-Holstein und der GVG Glasfaser-Gesellschaft, mit der letztlich die Ämter Eiderkanal, Fockbek, Hohner Harde, Jevenstedt und Mittelholstein mit schnellem Internet via Glasfaser versorgt werden sollen. Am kommenden Montag, 20. Oktober, findet eine Informationsveranstaltung in Jevenstedt statt.

Im vergangenen Jahr hatten Zweckverband und GVG mit dem Vermarkter Filiago einen ersten Anlauf gestartet, die fünf Ämter mit Glasfaserkabeln zu vernetzen. Da die benötigte Mindestanschlussquote von 60 Prozent nicht ansatzweise erreicht worden war, trennte man sich von dem Vertragspartner. Mit neuer Marke, einer erweiterten Produktvielfalt sowie einer umstrukturierten GVG, die nun auch als Anbieter und Vermarkter auftritt, geht das Projekt nun in die zweite Runde (wir berichteten).

Die neue Marke „Nordischnet“ bietet eine Internet-Flatrate mit 100 oder 50 Megabit pro Sekunde im Download, eine Telefon-Flatrate sowie über 200 TV- und Radioprogramme. Jedes Produkt kann einzeln, im Doppelpaket oder als Komplettpaket gebucht werden. „Das neue Produktangebot ist wirklich für jeden Bürger interessant, weil er sich das aussuchen kann, was er wirklich braucht“, findet Verbandsvorsteher Hans Hinrich Neve. Neben dem Angebot für Privathaushalte gibt es zudem auch spezialisierte Produkte für Firmenkunden in der Region.

Damit diese Technik auch irgendwann genutzt werden kann, muss die Quote jetzt stimmen, da der Zweckverband den Bau des Glasfasernetzes finanzieren muss. Die Wirtschaftlichkeit sei erst bei mindestens 60 Prozent gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung. Torpediert werden könnte das Projekt durch die Telekom, die in einigen Gebieten des Zweckverbandes ebenfalls mit Glasfaserversorgung wirbt.

Die nächste Informationsveranstaltung findet am kommenden Montag in Möhls Gasthof in Jevenstedt statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

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erstellt am 17.Okt.2014 | 11:58 Uhr

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