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Naturschutz : Neue Partnerschaft soll wachsen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gemeinsam für den Umweltschutz: Die Naturfreunde Schleswig-Holstein unterstützen die Stiftung Klimawald. Die Kooperation wurde im Rahmen eines Aktionstags im Naturpark Aukrug besiegelt.

„Wir Naturfreunde engagieren uns ja schon seit Jahrzehnten gegen den Klimawandel und sind also mit diesem Thema sehr vertraut“, stellte der 1. Vorsitzende der Naturfreunde Schleswig-Holstein, Dieter Neumann, fest, als er am Sonnabendnachmittag im Café des Bildungszentrums Tannenfelde ein „kleines Highlight“ ankündigte: „Wir freuen uns, dass wir heute zum ersten Mal etwas gemeinsam mit der Stiftung Klimawald machen.“

Die Naturfreunde seien durch einen Artikel in der Landeszeitung auf die Arbeit der Stiftung Klimawald aufmerksam geworden und hätten sich entschlossen, das Engagement der Stiftung mit einer Spende zu unterstützen, berichtete Neumann und gab bekannt, dass eine 200-Euro-Finanzspritze für die Stiftung Klimawald bereits überwiesen sei. Für diese 200 Euro bekämen die Naturfreunde Schleswig-Holstein 50 Quadratmeter in dem „Klimawald“ zugewiesen, der in Mucheln (bei Plön) entstehen soll, erklärte Alf Jark vom Stiftungsvorstand und schenkte den Naturfreunden seinerseits drei kleine Rotbuchen mit Symbolcharakter: „So eine Buche wird locker 100 Jahre alt, und so sollen die drei Buchen zusammen auf den Begriff der Nachhaltigkeit verweisen, der vor genau 300 Jahren durch Hans Carl von Carlowitz geprägt wurde.“

„Auch wir Naturfreunde setzen uns für Nachhaltigkeit ein, und daraus leitet sich eine ganze Menge ab“, erläuterte Neumann, „wir haben Natur- und Umweltschutz auf unserer Agenda, wir propagieren schon seit langem sanften Tourismus, und wir unterstützen die Idee der Naturparke.“

Alle zwei Jahre veranstalten die Naturfreunde Schleswig-Holstein einen „Aktionstag im Naturpark“. Am Sonnabend waren 80 Naturfreunde aus dem ganzen Land in Aukrug zu Gast, um sich im Bildungszentrum Tannenfelde zunächst einen Kurzvortrag von Natur- und Landschaftsführerin Stefanie Zink über den Naturpark Aukrug anzuhören. Anschließend verteilten sich die 80 Teilnehmer auf verschiedene Aktivitäten: eine wiederum von Stefanie Zink angeführte Radtour durch den Naturpark (30 km), drei Wanderungen (sechs, neun oder zwölf km), eine Foto-Exkursion und eine Kutschfahrt.

„Was uns an der Arbeit der Stiftung Klimawald ganz besonders erfreut, ist, dass Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen deutlich gemacht wird, dass jeder dazu beitragen kann, weniger CO2 in die Luft zu blasen, und dass Wälder gepflanzt werden, um die zukünftigen Lebensbedingungen zu verbessern“, sagte Neumann, „dieser Ansatz, dass jeder etwas machen kann, damit wir nicht in die Klimakatastrophe hineingeraten, ist für uns ganz wichtig.“

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