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Landeszeitung

16. Dezember 2017 | 05:02 Uhr

Erntefest : Neue Krone mit Hohner Ähren

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Eingeladen hatte der Heimatverein. Die Frauen der Siedlergemeinschaft hatten die neue Krone für das Hohner Erntefest gebunden. Die Ähren waren im Dorf gesät und geerntet worden.

„Unser Hohner Heimatverein ist jetzt ein eingetragener Verein.“ Das teilte der Vorsitzende Ernst Rohwer mit, als er die knapp 100 Mitglieder und Gäste zum Erntedank-Abend im Hotel „Zur Doppeleiche“ begrüßte. Bei der Gründung am 28. Oktober 1949 schloss sich der Verein dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund (SHHB) an. Später trat der Verein aus dem Dachverband aus und firmiert seitdem als Heimatverein Hohn.

Neu (nicht runderneuert, wie sonst) war die Erntekrone. Mitglieder der Siedlergemeinschaft Hohn/Oha hatten das Prachtstück gebunden. Hohns Bürgermeister Jürgen Kuhrt berichtete, dass das Getreide für die Krone auf Hohner Äckern gewachsen war, mit der Sense gemäht und zu Garben gebunden bis zum Verarbeiten auf Werner Kuhrts Boden getrocknet worden war.

Pastor Andreas Wegenhorst und der Kirchenchor unter Leitung Daniela Baller gestalteten das Programm, bevor die von Küchenmeister Uwe Mehrens zubereiteten Kohlrouladen auf den Tisch kamen. Danach begann das Stühlerücken: Die vereinseigenen Laienspielgruppe spielte den Evergreen „Buer Harms hett Heimweh“. Die Darsteller waren Thomas Feige in der Titelrolle, Helga Schneidereit als dessen Frau Lina, deren Schwester Anni (Silvia Thode), Birgit Sievers und Sabine Roß als „schmucke Deern“ und französelnde „Cheryl“ sowie und Campingwart Gerken, dargestellt von Kerstin Mohr. Toseggersch in dem heiteren Stück mit Liebe, Zank und Tratsch war Inga Brodersen.

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