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Platz für 20 Kinder : Neue Krippe wird am 6. Januar eröffnet

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Lieferschwierigkeiten und Probleme bei der Personalsuche verzögern die Einweihung der neuen Krippe in Hohenwestedt. Geschaffen werden 20 neue Plätze für unter Dreijährige.

Der neue Anbau an das Krippengebäude des kommunalen Kindergartens soll am 6. Januar 2014 eröffnet werden: So lautet die Empfehlung, auf die sich der gemeindliche Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten (AöA) in seiner Sitzung am Dienstagabend geeinigt hat. Mit dem neuen Anbau an das bestehende Gebäude für die unter drei Jahre alten Minis werden die U3-Kapazitäten der Kindertagesstätte verdoppelt: von 20 auf 40 Betreuungsplätze. Für Gesamtkosten von knapp 440 000 Euro entstehen auf 185 Quadratmetern Grundfläche die vorgeschriebenen Räumlichkeiten für zwei neue U3-Zehnergruppen. Das Bauvorhaben wird vom Land mit 70 Prozent bezuschusst, so dass sich der gemeindliche Anteil auf lediglich 131 000 Euro beläuft.

AöA-Chef Carsten Wiele zählte vier Gründe für die Verschiebung des Eröffnungstermins vom ursprünglich geplanten 1. November auf den 6. Januar auf: zeitlicher Verzug bei der Gestaltung des Außenbereichs, langsam trocknender Estrich, Lieferschwierigkeiten bei den Ausstattungsgegenständen und Probleme bei der Suche nach qualifiziertem Kita-Personal.

Mit dem Thema Kindergarten hatte die AöA-Sitzung im Ratssaal auch begonnen, denn Bürgermeister Holger Bütecke präsentierte im Rahmen seiner Mitteilungen einen Brief von Silvia Sienknecht, in dem diese die „desolate Parkplatzsituation“ an der Kita bemängelte. „Wir werden die Situation kurzfristig entspannen“, versprach der Bürgermeister, „wir werden die Zahl der Parkplätze auf alle Fälle verdoppeln.“ „Egal wie sich die Parkplatzsituation darstellt: Auf dem Gelände der Feuerwache darf auf keinen Fall geparkt werden“, mahnte Wiele, „zur Not muss man dann eben mal die Parkplätze unten am Sport- und Jugendheim nutzen.“

Der 2004 zwischen Gemeinde und Kreisjugendring (KJR) geschlossene Vertrag hinsichtlich des „Gleis 3“-Betriebs enthalte einige personenbezogene Formulierungen, die man korrigieren müsse, erläuterte Wiele, als er den ersten Beratungspunkt einleitete: „Darum wollen wir dem Kreisjugendring heute Gelegenheit geben, sich in diesem Gremium einmal vorzustellen.“ Der neue 1. Vorsitzende Achim Krieger informierte über die Aufgaben des KJR, und dann schwärmte „Gleis 3“-Leiterin Petra Bratke von den neuen Räumlichkeiten, die der Jugendtreff Anfang des Jahres im „Haus der Vereine und Verbände“ bezogen hat: „Die Örtlichkeit bietet viel, viel mehr Möglichkeiten als das alte Haus, es kommen auch vermehrt neue Jugendliche dazu, und alle empfinden die neuen Räume als viel gemütlicher und als insgesamt sehr, sehr positiv.“ Eine Namensänderung stehe derzeit nicht zur Debatte, vermerkte Petra Bratke: „Das Gleis 3 ist zwar nicht mehr das Gleis 3, aber alle Kinder sprechen immer noch vom Gleis 3, und darum haben wir gesagt, dass es erstmal bei der Bezeichnung Gleis 3 bleibt.“

Bei der Neuformulierung des Vertrags mit dem KJR blieben alle Zahlen unverändert: die jährliche Sachkostenpauschale in Höhe von maximal 5000 Euro ebenso wie der monatliche Personalkostenzuschuss von 1500 Euro.

Nächste Referentin war Petra Bühring von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Kreises Rendsburg-Eckernförde, die das Gründerzenrum Hohenwestedt (GZH) vorstellte. Das von der WFG im Auftrag der Gemeinde betriebene GZH ist mit 615 Quadratmetern Grundfläche das zweitkleinste Gründerzentrum Deutschlands. „Das ist einfach gnadenlos klein, wenn man positive Zahlen hervorbringen soll“, sagte Petra Bühring und berichtete von rund 100 individuellen Beratungen pro Jahr: „Unser Hauptanliegen sind Menschen, die sich für eine Existenzgründung interessieren, aber wir haben auch viele Firmen, die ihre Fortbildungen bei uns veranstalten.“

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erstellt am 25.Okt.2013 | 09:25 Uhr

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