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Hohenwestedt : Neue Kindergartengruppe im Dachsbau

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gemeinde macht den Weg frei für Elterninitiative. Im Außengelände entsteht ein neuer Spielplatz. Einweihung zur 40-Jahr-Feier geplant.

Die Gemeinde Hohenwestedt erwägt die Einrichtung eines Waldkindergartens. Damit reagieren die Kommunalpolitiker auf die Wünsche einer Elterninitiative, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, dieses neue pädagogische Angebot voranzutreiben. Ein von der Heimaufsicht und der Unfallkasse für geeignet befundenes Waldstück ist bereits gefunden: vier Hektar Mischwald in der Gemarkung Meezen. Und einen Arbeitstitel für die geplante Waldkindergartengruppe, in der 16 Mädchen und Jungen aus Hohenwestedt und Umgebung betreut werden könnten, gibt es auch schon: der „Dachsbau“, Außenstelle der Kita Hohenwestedt. Um den Bedarf zu ermitteln, regte der Vorsitzende des Ausschusses für öffentliche Angelegenheiten, Carsten Wiele, einen Zeitungsaufruf an. Eltern aus Hohenwestedt und den umliegenden Gemeinde, die Interesse daran haben, ihre Kinder in die neue Waldgruppe zu schicken, können sich bei Jenny Lemke von der Amtsverwaltung (Telefon 0  48  71  /  3  61  00) melden.

Auf dem Außengelände der Kita Hohenwestedt haben derweil umfangreiche Bauarbeiten begonnen. Insgesamt 105  000 Euro hat der Gemeinderat für die Neugestaltung der Ü3- und U3-Spielplätze bewilligt. Davon sollen unter anderem angeschafft werden: ein Spielschiff, eine Doppelschaukel, ein Kletterturm, eine gebogene Hangrutsche, ein Sandspielbereich mit Wasserpumpe und eine Kleinkinderschaukel. „Die Bauarbeiten haben zeitgerecht angefangen“, berichtete Bürgermeister Holger Bütecke. Spätestens bis zur 40-Jahr-Feier der Kita am 11. Juli sollen die neuen Spielplätze fertig sein.

Die Gemeindevertreter gaben außerdem grünes Licht für zwei neue Sparten der Gemeindewerke Hohenwestedt: „Ortsentwicklung und Wirtschaftsförderung“ (Erwerb, Erschließung, Verkauf und Verwaltung von Grundstücken) sowie Verpachtung des Breitbandnetzes.

Die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2014 schließt im Verwaltungsetat mit Soll-Einnahmen und -Ausgaben von 9  340  383 Euro und im Vermögensetat von 2  090  661 Euro ab. Einer allgemeinen Rücklage von 1  775  806 Euro standen am Jahresende Schulden in Höhe von 5  211  016 Euro gegenüber. „Das Zahlenwerk hat sich positiver entwickelt, als es sich noch im Nachtragshaushalt dargestellt hat“, erklärte der Finanzausschussvorsitzende Werner Butenschön und berichtete von einem „erheblichen Zuwachs“ bei den Gewerbesteuereinnahmen, die sich statt der eingeplanten 4,2 Millionen Euro tatsächlich auf 4,54 Millionen Euro beliefen. „Das ist insgesamt ein erfreulicher Abschluss“, bilanzierte Butenschön auch mit Blick auf die Erhöhung der Rücklagen von 1,3 auf 1,775 Millionen Euro.

 

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erstellt am 27.Mär.2015 | 06:00 Uhr

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