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Imlandklinik : Neue Intensivstation nimmt Betrieb auf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das neue intensivmedizinische Zentrum der Imlandklinik steht kurz vor der Fertigstellung. Am kommenden Montag wird es in Betrieb genommen.

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2013 | 00:33 Uhr

3628 von insgesamt 20 000 Patienten der Rendsburger Imland-Klinik wurden im vergangenen Jahr auf der Intensivstation behandelt. Manchmal waren die lebenswichtigen Plätze knapp. Das soll jetzt besser werden. Das neue intensivmedizinische Zentrum der Klinik steht kurz vor der Fertigstellung. Am kommenden Montag wird es in Betrieb genommen.

Größer und auf der 2. Etage der Klinik zusammengefasst, stehen dann 17 chirurgische und internistische Betten zur Versorgung der Patienten zur Verfügung. Zusätzlich wurde eine Intermediate Care Sation (IMC) eingerichtet als Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstation. Hier werden pflege- und überwachungspflichtige Patienten behandelt.

Für Dr. Andreas Kirchmann, Projektleiter und zusammen mit Dr. Werner Marquardt Chefarzt der Bereiche Anästhesie und Schmerztherapie, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf der neuen Station von entscheidender Bedeutung. Gemeinsam mit Dr. Nour Eddine El Mokhtari, Chefarzt Kardiologie, Pneumologie und Intensivmedizin, leitet er die Intensivstation. „Internisten, Schmerztherapeuten, Kardiologen und Chirurgen arbeiten hier zusammen und unterstützen sich gegenseitig“, machte El Mokhtari deutlich. Zwei Oberärzte, fünf Assistenzärzte und 30 Pfleger betreuen die Patienten in drei Schichten rund um die Uhr.

Die Intensivstation wurde in den Räumen der früheren Station 21 gebaut. Der neue Aufzug führt direkt vom Operationsbereich auf die Intensivstation. Die Kosten für die Baumaßnahme, die vom Land Schleswig-Holstein gefördert wurde, liegen bei 4,6 Millionen Euro. Das nächste Großprojekt ist schon in der Planung. Der OP-Bereich, der schon über 30 Jahre alt ist, soll komplett erneuert werden. Baubeginn wird Anfang 2015 sein.

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