Neue Ideen nach dem Treffen am „Runden Tisch“

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19. Juni 2014, 14:55 Uhr

Seit anderthalb Jahren besteht der „Runde Tisch“ zur Kinder- und Jugendarbeit in Nortorf. Das dritte Treffen mit Vertretern von Schulen, Vereinen, Verbänden und Politik fand auf Einladung von Sinje Delphendahl, der Stadtjugendleiterin, bei der DLRG im Bokeler Freibad statt.

Das Ziel des „Runden Tisches“ ist es, die Kinder- und Jugendarbeit besser zu koordinieren und weiter auszubauen. „Uns fehlen leider die Altersgruppen ab 16 Jahren“, bedauerte Sinje Delphendahl. „Mit der WM-Aktion wollen wir diese Jugendlichen locken.“ Die Leiterin des Kinder- und Jugendtreffs „Tee“ regte an, Veranstaltungen besser miteinander abzusprechen. „Wir nehmen uns sonst gegenseitig die Kinder weg.“ Mit einem breiten Konsens entschieden die Vertreter, in Zukunft den Veranstaltungskalender auf der Homepage des Amtes Nortorfer Land zu nutzen.

Eine Idee für ein mögliches Projekt trug Kerstin Vent vor. „In Nortorf fehlt ein niederschwelliges Programm für Familien mit vielen Kindern oder Alleinerziehende, wo das familiäre Umfeld für eine Betreuung nicht da ist.“ Die Ansprechpartnerin des Jugend- und Sozialdienstes Rendsburg-Eckernförde schlug die Angebote „Leihoma“ und „Bildungspaten“ vor. „Die Koordination müsste in einer Hand liegen“, so Vent, die dabei an das Sozialzentrum mit Meike Jöhnk dachte. Ivonne Gerth von der Gemeinschaftsschule entwickelte zusätzlich eine weitere Idee. „Wir möchten gerne im achten Schuljahr ein Sozialpraktikum anbieten“, sagte die Konrektorin. „Eventuell könnte in Zusammenarbeit mit der Offenen Ganztagsschule eine Art ehrenamtlicher Babysitterring entstehen.“ Die Räume dafür könne der Kinder- und Jugendtreff zur Verfügung stellen. In einer kleineren Gruppe sollen diese Ideen nun weiter ausgebaut werden.

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