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Handball-SH-Liga der Männer : Neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer hat der Büdelsdorfer TSV nach einem 37:26-Sieg gegen die HSG Horst/Kiebitzreihe den letzten Tabellenplatz verlassen. Bester Werfer war Spielertrainer Patrick Möller mit 13 Toren.

Aus dieser Mannschaft wird man nicht schlau. Am vergangenen Wochenende verlor der Büdelsdorfer TSV noch sang- und klanglos mit 23:46 gegen den TSV Mildstedt. Lange Gesichter, Frust und Ratlosigkeit wohin man blickte. Sechs Tage später schlagen dieselben Blau-Weißen die HSG Horst/Kiebitzreihe mit 37:26 (17:11). „Ich komme da auch nicht mehr mit“, lachte Rechtsaußen Fabian Froese überglücklich nach dem Abpfiff. Der Lohn der guten Leistung: Der BTSV verlässt den letzten Tabellenplatz in der Handball-SH-Liga und darf sich nun wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Vielleicht war es eine Trotzreaktion. Vielleicht machte es der Gegner aber den Büdelsdorfern auch zu einfach, weil sich die Gäste zu sehr auf Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann einließen anstatt sich auf das Spielgeschehen zu konzentrieren. Spielertrainer Patrick Möller und seinen Jungs dürfte es egal gewesen sein. Wichtig war neben den Punkten allein das Gefühl, es doch noch zu können und nicht der wöchentliche Punktelieferant für alle anderen zu sein. „Ich weiß gar nicht, wen ich hervorheben soll“, grübelte Froese. Und tatsächlich war es schwer, aus dem starken Team einzelne Akteure zu nennen. So war Möller mit 13 Toren ein Garant für den Sieg, ebenso Torhüter Nils Martensen. Aber auch Jan Wilhelm ackerte vor allem hinten unermüdlich und holte sich letztlich die Rote Karte für drei Zeitstrafen ab. „Wir haben einfach alle einen richtig guten Tag erwischt“, freute sich Froese. Die Vorentscheidung fiel bereits in der Endphase der ersten Halbzeit, als der BTSV von 9:8 (18.) bis zum Seitenwechsel auf 17:11 davonzog. „Besonders gut war, dass wir nicht wie so oft in den Spielen zuvor nach der Halbzeit den Faden verloren haben“, sagte Froese. Stattdessen konnte sich in der 50. Minute jeder, der in dieser Saison schon öfter in der Büdelsdorfer Sporthalle zu Gast war, verwundert die Augen reiben. Die Anzeigetafel zeigte eine Zehn-Tore-Führung (31:21) – und das für die Heimmannschaft. Am Ende wurde es sogar ein Sieg mit elf Toren Unterschied. Froese: „Hoffentlich war das kein einmaliges Highlight.“

Büdelsdorfer TSV: Martensen, Bednarski – Froese (4/1), Möller (13/2), J. Wilhelm (4), Ramm, Mees, Kiehn (1), Carstens, Skrzypczak (5), Böhrnsen (4), Schulz (2), Ewert (4), Reimers.

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