zur Navigation springen

Hohenwestedt : Neue Baugebiete auf den Weg gebracht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gemeinde will sich weiter entwickeln. Innenministerium des Landes genehmigt die Planungen im Städtebauförderungsprogramm.

Die Gemeinde Hohenwestedt hat ganz problemlos die nächste verfahrenstechnische Hürde im Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ genommen. Wie Bürgermeister Holger Bütecke zum Auftakt der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend bekannt gab, ist die „vorbereitende Untersuchung“, die alle Projektideen enthält, in rekordverdächtiger Zeit vom Innenministerium genehmigt worden. „Wir haben die Unterlagen am 2. März eingereicht, und am 16. März kam schon die Genehmigung“, teilte der Bürgermeister mit, „das heißt also: Wir können jetzt loslegen.“

Eine Vorabgenehmigung hatte die Gemeinde bereits für ihr dringlichstes Projekt bekommen: die Umgestaltung des Freibads Ludwigslust. Nachdem hierfür nun ein Nutzungskonzept vorliegt, kann der nächste Schritt eingeleitet werden. „Wir können jetzt den Planer-Wettstreit für unser Freibad starten“, erklärte Ortsmanager Jan Butenschön, „dieser Wettbewerb wird wohl 2016 verbrauchen, so dass wir Ende des Jahres einen Entwurf vorliegen haben, woraufhin wir dann 2017 mit der Ausschreibung beginnen können.“ Diese Ausschreibung muss europaweit erfolgen. „Das heißt, wir müssen uns ein Planungsbüro suchen, das uns bei so einer EU-weiten Ausschreibung begleiten kann“, vermerkte Bütecke, „und außerdem brauchen wir noch einen Sanierungsträger für das Städtebauförderungsprogramm, denn das ist ein Fulltimejob.“ Wenn alle Planungsschritte wie gewünscht vonstatten gehen, könnte man nach der Saison 2017 mit dem Umbau der Badeanstalt starten.

Begonnen haben derweil auf dem Gelände der Feuerwache die Bauarbeiten zur Errichtung einer Halle für Hohenwestedts erste Drehleiter. Das neue Fahrzeug soll am 4. Mai (18 Uhr) vorgestellt werden. Abrissarbeiten finden derzeit in der Vaasbütteler Straße statt, wo das ehemalige Betriebsgebäude der Firma Amtec einer geplanten Wohnbebauung weicht. Die Pohl-Rohwedder GbR will hier 19 Baugrundstücke erschließen und vermarkten. „Da sind wir als Gemeinde froh , dass dies Firmengebäude inmitten einer Wohnbebauung weggemeißelt wird, so dass wir an dieser Stelle in Zukunft ein reines Wohngebiet bekommen“, freute sich Bürgermeister Bütecke. Die Gemeindevertretung fasste den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für die nötige Änderung des Bebauungsplans in diesem Bereich. Neben der zustimmenden Begleitung dieses privaten Erschließungsprojekts in Vaasbüttel will die Gemeinde Hohenwestedt auch selbst für neue Bauplätze sorgen, und zwar am Ortsausgang Richtung Wapelfeld. Mit dem Aufstellungsbeschluss des neuen B-Plans „Zu den Fischteichen/Wapelfelder Weg“ gaben die Kommunalpolitiker grünes Licht für die Pläne der Erschließungsgesellschaft Hohenwestedt, die eine sechs Hektar große landwirtschaftliche Fläche in Baugrundstücke umwandeln will. Das neue Areal könnte Platz für etwa 55 Grundstücke bieten, schätzte Bütecke und erläuterte die positiven Standortfaktoren des neuen Baugebiets: „Aus städtebaulicher Sicht ist es wünschenswert, die Fläche einer Wohnnutzung zuzuführen, da sie als Arrondierung des vorhandenen Siedlungsrandes betrachtet werden kann. Die Fläche besitzt aufgrund ihrer Lage zu den zentralen Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen eine hohe Lagegunst insbesondere auch für junge Familien.“

Eine der „Versorgungseinrichtungen“, welche die Häuslebauer künftig gut zu Fuß erreichen können, ist der Edeka-Markt an der B 77. Edeka plant eine Erweiterung seiner Supermarkt-Verkaufsfläche um 400 Quadratmeter. Der Gemeinderat billigte den Aufstellungsbeschluss für die erforderliche Änderung und Ergänzung des Marktplatz-B-Plans.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen