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Ausbildungsstart : Neue Azubis bei der Stadt: 220 Bewerber für elf Stellen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Rendsburg-Rundgang nach Ausbildungsstart: Nachwuchskräfte der Verwaltung lernen Einrichtungen kennen.

„Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, sagte die 23-Jährige Natalia Martynow. Die Rendsburgerin lässt sich seit Anfang des Monats bei der Stadt zur Verwaltungsfachangestellten ausbilden. „Organisatorisches, Anträge und Formulare liegen mir“, erklärte sie. Martynow ist eine von zwei Auszubildenden, die nun ihre Lehre bei der Stadt begonnen haben. Hinzu kommt eine Kollegin, die ihre Beamtenlaufbahn als Stadtinspektoranwärterin einschlägt. Bei den Stadtwerken starteten gleich acht Nachwuchskräfte. Während der Umwelt- und Technikhof (UTH) nicht ausbildet, beginnen die Lehrlinge im städtischen Altenheim „Neue Heimat“ erst Anfang Oktober.

Bei Stadt und Stadtwerken wurden nun also elf Ausbildungsstellen besetzt, für die sich zusammengenommen 220 Bewerber interessiert hatten.

„Wir bilden über Bedarf aus“, sagte Stadtwerke-Personalleiterin Karin Gätje. „Es hängt von der Situation ab, wie viele Auszubildende wir übernehmen.“ Dabei gibt es unter den drei Ausbildungsberufen einen klaren Favoriten: Industriekaufleute möchten besonders viele Schüler aus der Region werden. „Wir hatten in den vergangenen Jahren jeweils zwischen 77 und 138 Bewerbungen allein für diese Ausbildung“, so Gätje. Von den insgesamt 120 Bewerbungen, die nun eingingen, wurden aber nicht nur zwei angehende Industriekaufleute ausgewählt, sondern auch vier Auszubildende zum Elektroniker für Betriebstechnik sowie zwei Fachangestellte für Bädertechnik als Nachwuchs für das Schwimmzentrum.

Bei der Stadt Rendsburg startet neben Natalia Martynow auch Ina Jürgensen (23) aus Eckernförde in die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Sie absolvierte bereits Praktika bei der Stadt Eckernförde und dem Kreis und merkte gleich am ersten Tag: „Das ist das, was ich machen möchte.“ Mit Menschen und mit Zahlen zu tun zu haben, reizt sie an diesem Beruf besonders. Gemeinsam mit Martynow lernt sie nun die städtischen Einrichtungen kennen: Gestern standen Besuche beim UTH und der Feuerwehr auf dem Programm, es gab schon eine Stadtführung, Rundgänge durch das Alte und das Neue Rathaus, Kita und Friedhof sind auch noch angedacht. Martynow: „Es ist toll, mal alle Bereiche kennenzulernen, weil wir alle Fachdienste durchlaufen.“

„Es ist leider kaum bekannt, wie viele verschiedene Möglichkeiten eine Kommune bietet“, sagte Corinna Sell, Fachdienstleiterin Personal bei der Stadt Büdelsdorf. Dort seien die Möglichkeiten zwar begrenzter als in Rendsburg, trotzdem habe es knapp 50 Bewerbungen auf die eine ausgeschrieben Stelle gegeben. Bei der Suche nach neuen Auszubildenden arbeitet Büdelsdorf sehr eng mit Rendsburg und dem Kreis zusammen. Und diese Suche beginnt schon bald: Ende des Monats werden die Stellenausschreibungen veröffentlicht. Eine Initiativbewerbung hatte Corinna Sell schon gestern im Briefkasten.

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erstellt am 12.Aug.2015 | 05:50 Uhr

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