Neubau kostet 1,8 Millionen Euro

Die Erschließung des Neubaugebietes im Wiesengrund ist nahezu abschlossen.
Die Erschließung des Neubaugebietes im Wiesengrund ist nahezu abschlossen.

Gemeindevertretung beantragt Zuschuss für Feuerwehrgerätehaus in der Rendsburger Straße

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09. September 2018, 14:49 Uhr

Ein teures Projekt wird der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Von rund 1,8 Millionen Euro geht die Gemeinde Groß Wittensee derzeit aus, vom Land wird ein Zuschuss über etwa 300 000 Euro erwartet. Auf Empfehlung des Finanz- sowie des Bauausschusses hat die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung der Kreditfinanzierung zugestimmt und die Anträge auf Bezuschussung auf den Weg gebracht.

Wie Bürgermeister Volker Walther mitteilte, werde es aber noch Gespräche mit Verwaltung und Planern geben, um die Kosten doch noch reduzieren zu können. Das ist schon einmal gelungen, lagen die geschätzten Kosten anfangs noch bei rund 2,4 Millionen Euro.

„Wir sind in der Feuerwehr sehr gut aufgestellt, 55 Aktive, darunter auch einige Frauen“, so Volker Walther. Die hohe Zahl der Feuerwehrleute machen den Bau allerdings so teuer. Das betreffe die Umkleideräume sowie den Schulungsraum. Von einem Gebäude, das 60  oder 70 Frauen und Männern Platz bietet, musste man sich daher verabschieden und plante schließlich eine deutlich „abgespecktere“ Version, um Geld einzusparen.

Aufgrund einer langem Mängelliste am Gerätehaus, die die Feuerwehr-Unfallkasse aufgestellt hat, ist die für den Brandschutz zuständige Gemeinde zum Handeln gezwungen. Da sich am Standort zwischen Amtsverwaltung und Kindergarten eine Erweiterung realisieren lässt, ist die Gemeinde in der Rendsburger Straße fündig geworden, um dort neu zu bauen.

Die Erschließung des Neubaugebietes „Im Wiesengrund“ ist nahezu abgeschlossen. Die Bauherren stehen in den Startlöchern. Die Unterschrift für das Grundstück, auf dem laut Bebauungsplan eine Pflegeeinrichtung entstehen soll, fehlt allerdings. „Es hat sich noch kein Investor gefunden“, berichtete Volker Walther, der aber noch mit einem Interessent im Gespräch sei. Auf der etwa vier Hektar großen Fläche, die von der Damendorfer Firma Paasch gekauft wurde, sollen 28 Wohneinheiten entstehen, außerdem 13 altengerechte Wohnungen, davon werden neun verkauft, vier vermietet.

Die von Klaus-Detlef Naeve beantragte Erstellung eimes Fahrradweges in der Habyer Straße bis zum Schlaukweg würde auch die Gemeinde gerne umsetzen. So erhofft man sich, dass im Zuge der Kreisstraßensanierung der Weg realisiert werden kann. Am Donnerstag, 13. September soll es zunächst eine Ortsbegehung geben.

Der Gemeindetrecker wird repariert und soll in den nächsten Tagen wieder zur Verfügung stehen. Kosten: rund 1000 Euro.

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