Neubau für Meister Adebar als Gemeinschaftswerk

Eine runde Sache: Regina Kolls nimmt von Dennis Lübker das fertige Nest entgegen.
Eine runde Sache: Regina Kolls nimmt von Dennis Lübker das fertige Nest entgegen.

Storchenschützer errichteten ein neues Nest / Montage auf einem 13 Meter hohen Betonmast

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08. November 2018, 13:57 Uhr

Ein neues Storchennest steht seit kurzem auf dem Grundstück von Regina Kolls am Kaninchenweg in Dörpstedt. Die Anwohnerin ist ehrenamtlich bei der Weißstorchbetreuung in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig tätig und berichtet von einer erfolgreichen Aktion, bei der drei engagierte Nachwuchskräfte im Storchenschutz aktiv waren.

Jochen Schröder, Storchengebietsbetreuer in Dithmarschen-Süd organisierte den Transport des 13 Meter langen Betonmastes. Stephan Struve, Storchenschützer aus Erfde, baute und montierte die Nestunterlage und leitete das Setzen des Mastes. Dennis Lübker, Storchenfan aus Jübek, hat das Nest gefertigt, transportiert und auf der Halterung befestigt. Bei der Zusammenarbeit sind die drei Einzelkämpfer zusammengewachsen.

Andreas Fedde, Chef der Zimmerei Fedde aus Börm, stellte bereits zum wiederholten Mal für die Storchengebietsbetreuer seinen großen Teleporter bereit. Seine Geschicklichkeit beim Abladen und Aufrichten des 1,6 Tonnen schweren Mastes nahm auch den Zuschauern bei der Aktion die Furcht vor möglichen Schäden. Jörg Heyna aus Dithmarschen, Storchengebietsbetreuer für Schleswig-Flensburg und Nordfriesland, ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls bei dem Aufbau Flagge zu zeigen.

Für alle Beteiligten war es das erste Mal, einen Betonmast in einem stillgelegten Klärschacht zu befestigen. Nachdem der Mast seinen Standplatz in der Grube gefunden hatte und mit dem Teleporter ausgerichtet und am Haken in Position gehalten wurde, konnte geschaufelt, geschüttet, gewässert und gestampft werden. Das etwa zwei Quadratmeter große Loch wurde mit einer Mischung aus Teersplit, Kies, Zierkiesel und 200 Kilogramm Schnellbeton befüllt. Nach drei Stunden war es geschafft. Das Storchennest steht im Grünen, als ob es schon immer dort war. Auch die Anwohner sind begeistert und gespannt, ob das Nest bereits im kommenden Frühjahr von den Störchen angenommen wird. Regina Kolls nimmt dazu gerne Anregungen entgegen, wie sie das Nest für die Störche attraktiver machen kann.

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