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Landeszeitung

15. Dezember 2017 | 06:18 Uhr

Rendsburg : Neubau, Ausbau oder Umzug?

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zukunft der städtischen Feuerwache in Rendsburg: Das Planungsbüro aus Bayern stellt heute Abend im Bauausschuss verschiedene Lösungen vor.

shz.de von
erstellt am 25.Nov.2014 | 06:00 Uhr

Sie kommen aus dem tiefen Süden, kennen sich im hohen Norden aber gut aus: Das Planungsbüro K-Plan aus dem bayerischen Abensberg hat die neue Feuer- und Rettungswache in Neumünster entworfen; die 13,3 Millionen Euro teure „112“-Zentrale wurde kürzlich eingeweiht. Jetzt haben die Projektentwickler Rendsburg auf dem Schreibtisch. Heute Abend stellen sie im Bauausschuss Standortalternativen für den Neubau einer Feuerwache vor.

Wichtigstes Ergebnis der Studie: Von ursprünglich elf Varianten, die K-Plan aus dem Bauausschuss zur Prüfung vorgelegt wurden, werden nur vier von den Experten aus Bayern favorisiert – zwei am jetzigen Standort in der Herrenstraße und zwei in der nahen Umgebung.

Wie Thomas Siegel, Fachdienstleiter Hochbau im Rathaus, auf LZ-Anfrage mitteilte, schlagen die Projektentwickler unter anderem vor, die in die Jahre gekommene und zu klein geratene Feuerwache an der Herrenstraße komplett abzureißen und durch einen größeren Neubau zu ersetzen. In einer zweiten Variante bleiben zumindest die Fahrzeughallen stehen. Alle anderen Gebäude weichen einer Neubau-Lösung – auch das benachbarte Parkdeck. Die Schwierigkeit in beiden Fällen: Für die Zeit der Bauarbeiten müsste ein verlässlich funktionierendes Provisorium her.

Bei den anderen beiden Varianten gäbe es dieses Problem nicht. Als dritte Lösung schlägt K-Plan den Neubau einer Feuerwache auf dem Gelände hinter der Nordmarkhalle vor (Ex-Güterbahnhof). Variante vier rät zur Nutzung des ehemaligen Bundeswehrdienstleistungszentrums in der Kaiserstraße. Eine Zweiteilung der Feuerwache – Zentrale in der Herrenstraße, große Fahrzeuge in Hallen an einem anderen Standort – lehnen die Bayern ab.

Auch auf das Modell „Public-Private-Partnership“ gehen die Planer ein. Dabei werden öffentliche Bau- und Verkehrsprojekte mit Hilfe von privaten Finanzierungsgesellschaften gestemmt. Die öffentliche Hand zahlt später für die Nutzung der Gebäude eine Gebühr. Zahlen aus der Studie wollte Siegel mit Verweis auf die heutige Sitzung (18 Uhr, Altes Rathaus) nicht nennen. Die Ausarbeitung war selbst im Bauamt bis zuletzt nicht in allen Details bekannt und wird erst heute den Mandatsträgern und der Öffentlichkeit präsentiert.

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