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Handball : Nervenstarke Jörgensen sorgt für den Siegtreffer vom Siebenmeterstrich

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem 24:23-Erfolg beim Lauenburger SV feierten die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen in der Oberliga ihren ersten Saisonsieg.

Der erste Saisonsieg ist perfekt. Nach dem Stotterstart gegen den THW Kiel haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen die Nerven von Interimscoach Lena Leptien zwar abermals arg strapaziert, diesmal aber durften alle Beteiligten aufatmen. Beim Lauenburger SV erkämpften sich die Kropperinnen einen 24:23 (12:12)-Erfolg. Den Siegtreffer besorgte Sarah Jörgensen vom Siebenmeterstrich. „Wir haben um jeden Ball gekämpft und viel besser gespielt als gegen den THW“, jubelte Leptien.

Sie feierte ihre ersten zwei Punkte als Chefcoach, die vorerst auch ihre letzten sein werden. Wie berichtet, hat Dirk Schlegel ab Dienstag wieder das Sagen bei der HSG. Dann rückt Leptien als Co-Trainerin zurück ins zweite Glied. Der Mann aus Neu Duvenstedt kennt sich mit den Strukturen in Kropp bestens aus. Der A-Lizenzinhaber stieg einst mit den HSG-Frauen in die Regionalliga auf. Bevor er 2007 zu den Oberliga-Handballern des TSV Alt Duvenstedt wechselte, etablierte er die Truppe um Abo-Torschützenkönigin Lena Leptien in Deutschlands dritthöchster Spielklasse. Schlegel kennt aber nicht nur seine künftige Co-Trainerin von früher, vielen Spielerinnen aus dem aktuellen Kader hat er das Handballspielen in der Kropper Jugend beigebracht.

Die wollten ihrem neuen alten Coach offenbar schon mal zeigen, was sie bei ihm gelernt haben. Besonders Levke Rohwer lief heiß. Die flinke Flügelspielerin schleuderte das Runde gleich acht Mal ins Eckige. Sie profitierte davon, dass der Kropper Gegenstoß wesentlich besser funktionierte als noch vor einer Woche.

Trotzdem blieb die Partie bis zum Schluss spannend. Auch weil die Gastgeberinnen taktisch klug Rückraumschützin Dörte Paul in Einzelhaft nahmen. Leptien: „Damit haben wir uns phasenweise schwer getan.“ Am Ende behielten die Gäste im engen Lauenburger Lärmtempel die Nerven. Imke Seidel tankte sich auf Halblinks durch, erhielt folgerichtig einen Strafwurf zugesprochen, den Jörgensen sicher zum 24:23 verwandelte. „Die gute Stimmung im Training hat sich auf die Platte übertragen“, meinte Leptien.

Und auch das enttäuschende Auftaktremis gegen Aufsteiger Kiel hat sich am 2. Spieltag relativiert. Der THW schlug überraschend den amtierenden Meister TSV Ellerbek.

HSG Kropp/Tetenhusen: Maelzer (1.- 20.), Cornehl (ab 20.) – Pahl (3), Paul (1), Rohwer (8), Ohm, Krück (1), Kösling (2), Seidel (3/2), Jörgensen (4/2), Jöns (1), Lübker (1).

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