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Tischtennis-Verbandsoberliga : Nervenstarke Fockbeker

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Tischtennis-Verbandsoberliga der Herren besiegte der SV Fockbek die Kaltenkirchener TS mit 9:4. Bei den Damen feierte der SC Mittelpunkt Nortorf mit dem 7:7 beim SC Hohenaspe den ersten Punktgewinn.

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Verbandsoberliga, Herren

SV Fockbek – Kaltenkirchener TS 9:4

Die Freude bei Veli Erdogan war groß. Nicht nur, dass der Trainer des SV Fockbek den zweiten Sieg seines Teams in der Tischtennis-Verbandsoberliga der Männer bejubeln durfte, ließ Erdogan zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben blicken. Es war vielmehr die Art und Weise, wie der Aufsteiger die Kaltenkirchener TS beim 9:4 in die Knie zwang, die den Coach zu Lobeshymnen hinriss. „Das war klasse von den Jungs, die beste Leistung in dieser Saison bisher. Endlich hat die Mannschaft einmal ihr Leistungspotenzial abgerufen und gezeigt, wozu sie in der Lage ist.“ Mit nunmehr 4:6 Punkten verließen die Fockbeker die Abstiegsplätze und kletterten auf Rang sieben.

Auffallend bei den Gastgebern war vor allem die Nervenstärke. Alle Fünf-Satz-Matches gingen an die Fockbeker, so auch das Auftaktdoppel zwischen Carsten Walter und Matthias Lanz sowie Christoph Brüning und Frank Meyer auf der anderen Seite der Platte. In einem dramatischen Spiel sicherte sich das Fockbeker Duo mit 13:11 im Entscheidungssatz den Punkt. Auch Martin Raatz und Maik Horn waren gegen Mathias Haisch und Bent Holm erfolgreich (3:1). Lediglich Tim Andritter-Witt und Florian Peters mussten sich Alexander Huck und Thomas Matthies mit 1:3 geschlagen geben, so dass es vor den Einzeln 2:1 für den SVF stand.

Der „Knackpunkt“ für den späteren Fockbeker Sieg war aus Erdogans Sicht der 3:2-Erfolg von Maik Horn gegen Bent Holm zum 6:3. Nachdem der Fockbeker die beiden ersten Sätze gewonnen hatte, gingen die Durchgänge drei und vier an den Kaltenkirchener. Im fünften Satz ging es Punkt um Punkt. Beim Stand von 8:8 gab es eine Auszeit, in der Horn noch einmal mit seinem Coach die Taktik besprach. Und die war gut gewählt, denn die nächsten drei Punkte holte der Fockbeker und damit auch das Match. „Das ging in dieser Partie nur über die Psyche. Maik hat den größeren Willen gezeigt und sich auch in schwierigen Phasen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das hat die Gäste letztlich demoralisiert“, freute sich Erdogan. Florian Peters war es schließlich wenig später vorbehalten, mit einem Vier-Satz-Sieg über Mathias Hainsch den Gesamterfolg perfekt zu machen.

Am Sonnabend (15 Uhr) müssen die Fockbeker zum bislang noch ungeschlagenen SC Poppenbüttel II. „Das wird schwer“, sagt Erdogan, der den Fokus schon auf die drauffolgenden Spiele richtet. „Dann geht’s gegen Preetz und Niendorf. Das sind wichtige Spiele, in denen wir punkten müssen.“ Mit der guten Leistung vom Spiel gegen Kaltenkirchen sollte das kein Problem sein.

 

Verbandsoberliga, Damen

SC Hohenaspe – SC Mittelpunkt Nortorf 7:7

Fast dreieinhalb Stunden lang kämpften beide Kontrahenten um jeden Ball, ehe die letztlich gerechte Punkteteilung feststand. Wie ausgeglichen die Partie verlief, verdeutlichen auch das Satz- und Ballverhältnis, das mit 26:24 beziehungsweise 463:461 nur knapp zugunsten der Gäste ausfiel.

Von Beginn an ging es hin und her. Hatten die Gastgeberinnen nach den Doppeln noch eine 2:0-Führung vorgelegt, so drehten die Nortorferinnen die Begegnung zunächst in den Einzeln und führten zwischenzeitlich 5:3, ehe nach dem 6:6 die beiden letzten Einzel des Tages die Entscheidung bringen mussten. Während Nortorfs Pia Schwitalla knapp in fünf Sätzen Andrea Rehder unterlag, behielt Teamkameradin Andrea Bouss die Nerven, bezwang Dörte Möller in einem Fünf-Satz-Krimi und rettete den Gästen damit das Remis.

Trotz des Punktgewinns bleiben die Nortoferinnen, die am Sonnabend beim punkt- und satzgleichen FC Voran Ohe antreten mussen, am Tabellenende.

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