Naturparke sollen sich vernetzen

Die Idylle in den Naturparken des Kreises ist auch den Vereinen zu verdanken. Auf dem Bild ist die Emkendorfer Lindenallee im Naturpark Westensee zu sehen.
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Die Idylle in den Naturparken des Kreises ist auch den Vereinen zu verdanken. Auf dem Bild ist die Emkendorfer Lindenallee im Naturpark Westensee zu sehen.

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25. Juni 2014, 14:50 Uhr

Die Naturparke im Kreis müssen ihre Projekte künftig von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft prüfen lassen. Zudem fördert der Kreis sie nicht mehr mit festen Beträgen, sondern nach einem prozentualen Schlüssel. Das hat der Regionalentwicklungsausschuss gestern beschlossen. Ein weiterer Punkt des Beschlusses ist die Vernetzung der vier Parke im Kreisgebiet untereinander. Das soll dadurch erreicht werden, dass ein Teil der Fördersumme für gemeinsame Projekte vorgesehen ist.

Ab 2015 berücksichtigen die Richtlinien zur Förderung der Träger der Naturparke keine pauschalen Beträge mehr. Stattdessen geben sie an, welche Anteile der Fördersumme auf die einzelnen Träger entfallen. Das sind für die Hüttener Berge und für Westensee 33,33 Prozent (vorher jeweils 25 000 Euro), für Aukrug 22 Prozent (16 500 Euro) und für Schlei 11,33 Prozent (8500 Euro). Wie hoch die Förderung künftig ausfällt, hängt von den Haushaltsberatungen ab. Das hatte bereits der Vorsitzende des Naturparkvereins Hüttener Berge, Hans-Claus Schnack, im Vorfeld kritisiert. Er befürchtet, dass den Vereinen künftig weniger Geld zur Verfügung steht. Im Ausschuss stellte die FDP zur Diskussion, dass eine finanzielle Unabhängigkeit vom Kreis angestrebt werden solle. Ausschussvorsitzender Tim Albrecht (CDU) hielt das für illusorisch.

Die Parke sind in der Vergangenheit mit 75 000 Euro pro Jahr gefördert worden. Die Beschlussvorlage stellt bereits in Aussicht, dass die Fördersumme künftig schwanken kann.

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